Interview mit Holger Schulting Standort der Merzener Kirmes nicht zu übersehen

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Holger Schulting
              
                Foto: Josef PohlHolger Schulting Foto: Josef Pohl

Merzen An diesem Wochenende wird in Merzen Kirmes gefeiert. Das Volksfest rückt in diesem Jahr ganz nah an die Pfarrkirche St. Lambertus heran. Holger Schulting, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, gibt sich im Interview zuversichtlich, dass der neue Standort sich bewährt.

Herr Schulting, am Wochenende wird im Ort zum traditionellen Volksfest eingeladen. Wie sind Ihre Erwartungen?

So kompakt haben wir die Kirmes noch nicht gehabt. Und auch nicht so präsent. Da sie direkt an der Kirche etwas höher liegt, kann keiner, der durchs Dorf fährt, sie übersehen. Der Wetterbericht meldet angenehmes Wetter, nicht zu heiß, nicht zu feucht. Dem Samstagabend mit dem Kirmeslauf und dem Fassbieranstich steht nichts mehr im Wege. Ich habe mit Bürgermeister Gregor Schröder, der ja auch Schirmherr des Volksfestes ist, gesprochen, er hat ausreichend Freibier geordert. Da dürfte genug Haushaltsgeld im Portemonnaie bleiben für Karussellfahrten und weiteren Kirmesgenuss.

Wie haben denn die Schausteller den neuen Standort angenommen?

Die Stimmung unter den Schaustellern ist gut. Sie müssen sich etwas anders organisieren, da der Standort ja Premiere feiert und der Aufbau nicht so über die Bühne geht, wie sie es aus den vergangenen Jahren gewohnt sind. Einige Buden werden wohl noch etwas verrückt werden müssen. Der Bierstand und das Zelt werden auf der Wiese an der Kirche so aufgestellt, dass die Eltern ihre Kinder immer gut im Blick haben, wenn diese Karussell fahren.

Apropos Karussell. Da steht ja eins mitten auf der Strecke, die für das Bobbycar-Rennen vorgesehen ist. Wie sieht es damit aus?

Da die Kirmes am Standort Premiere feiert, müssen einige Sachen spontan entschieden werden. Die Rennstrecke ist ziemlich verbaut. Da die Sicherheit beim Aufbau der Karussells vorging, hat sich erst beim Aufbau gezeigt, wie sie am besten stehen. Was mit dem Bobbycar-Rennen wird, werden wir am Freitagabend entscheiden, wenn auch das letzte Karussell an seinem Platz steht. Es wird auf jeden Fall etwas auf der Kirmes mit Unterstützung der Werbegemeinschaft geboten. Da sind wir kreativ. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Auch das ist ein gutes Stichwort. Sie haben frühzeitig die geplante Gewerbeschau abgesagt. Die richtige Entscheidung?

Ja, denn die Betonarbeiten am Kreisel sind noch nicht abgeschlossen, in Fahrtrichtung Ueffeln ist die Hauptstraße gesperrt, in Ueffeln gibt es noch eine Straßensperrung. Das sind Faktoren, die für eine Großveranstaltung nicht außer Acht gelassen werden dürfen, denn die Besucher nutzen am liebsten ihre gewohnten Fahrstrecken, wenn sie unterwegs sind. Von daher wird der Fokus diesmal mehr auf die Kirmes gelegt, aber die Planungen für die Gewerbeschau 2019 laufen bereits im Hintergrund. Wir sind an jedem Aussteller von außerhalb interessiert, wenn es sein Gewerbe nicht vor Ort gibt.


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