Wohnung statt Container Neuenkirchener Übergangskrippe nimmt Betrieb auf

Von Josef Pohl

Die Vorfreude auf die Eröffnung war allen Beteiligten bei einem Rundgang durch die Räume der Übergangskrippe in Neuenkirchen anzusehen. Foto: Josef PohlDie Vorfreude auf die Eröffnung war allen Beteiligten bei einem Rundgang durch die Räume der Übergangskrippe in Neuenkirchen anzusehen. Foto: Josef Pohl

Neuenkirchen. Die Gemeinde Neuenkirchen und die Kirchengemeinde St. Laurentius als Träger streben mit der Erweiterung der Kinderkrippe St. Christophorus eine langfristige, und auf Zukunft ausgerichtete Lösung an. Für die Bewältigung bestehender Kapazitätsprobleme gibt es eine Übergangslösung.

Die Übergangsgruppe nimmt am Mittwoch, 8. August, ihren Betrieb in einem Wohnhaus in der Straße Kleiner Sundern auf. Ruth Klaus-Karwisch, Fachbereichsleiterin der Samtgemeinde Neuenkirchen, zeigte sich bei einem Ortstermin erleichtert, dass die örtlichen Handwerker die Umbauarbeiten in der Erdgeschosswohnung noch rechtzeitig geschafft hätten. Sehr wahrscheinlich sei der festgelegte Kostenrahmen sogar unterschritten worden.

Großer Garten

Neben einem Gruppenraum gibt es in der Übergangslösung Ruheraum, Bewegungsraum, sanitäre Anlagen und eine große Küche – und nicht zuletzt einen riesigen Garten, der in Zukunft auch entsprechend genutzt werden soll. Heike Hawighorst, Bettina Leithäuser und Birgit Rass sind als Fachkräfte in der Übergangsgruppe tätig. Genau wie Daniela Krelage, Leiterin der katholischen Kinderkrippe St. Christophorus, sind sie froh, dass es keine Containerlösung zum Übergang gibt. Darüber hätten sich auch die Eltern schon beim Elternabend gefreut.

Kontinuität in der Betreuung

Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay betonte wie Bürgermeister Vitus Buntenkötter, dass die Kontinuität in der Betreuung hier vor Ort gegeben sei. Die Kirchengemeinde strebe als Träger der Krippe eine Fertigstellung zum Kindergartenjahr 2019/20 an, so Pfarrer Detlef Perk und Kirchenvorstandsmitglied Martin Klekamp. Die Arbeiten sind ausgeschrieben, und nicht nur die Kirchengemeinde hofft, dass es bald mit der Erweiterung losgeht.


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