„Haus müsste St. Gregor heißen“ Sommertour der CDU führt Abgeordnete nach Merzen

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Besuch im Gemeinschaftshaus Merzen: Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Stadt und Landkreis Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim machten auf ihrer Sommertour unter dem Themenschwerpunkt „Pflege & Gesundheit“ auch Station in Merzen. Foto: Büro CalderoneBesuch im Gemeinschaftshaus Merzen: Die CDU-Landtagsabgeordneten aus Stadt und Landkreis Osnabrück, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim machten auf ihrer Sommertour unter dem Themenschwerpunkt „Pflege & Gesundheit“ auch Station in Merzen. Foto: Büro Calderone

Merzen. Während ihrer Sommertour unter dem Themenschwerpunkt „Pflege & Gesundheit“ besuchten CDU-Abgeordnete aus der Region auf Einladung von Christian Calderone das Gemeinschaftshaus St. Franziskus in Merzen.

Gute Stimmung herrschte laut Pressemitteilung beim Termin der Bezirksgruppe Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim der CDU-Landtagsabgeordneten im Wahlkreis Bersenbrück. Neben Bernd Busemann (Dörpen/Papenburg, Christian Fühner aus Lingen, Bernd-Carsten Hiebing (Haren/Meppen, Reinhold Hilbers aus der Grafschaft Bentheim, Clemens Lammerskitten aus Wallenhorst, Annette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper aus Osnabrück seien auch örtliche Kommunalpolitiker um Bürgermeister Gregor Schröder, Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und dem CDU-Vorsitzenden Heiko Brinkmann der Einladung gefolgt.

Langer Weg zum Gemeinschaftshaus

Empfangen wurde die Delegation von Berthold Eich, Prokurist der Caritas-Nordkreis-Pflege-GmbH, und Hausleiterin Brigitte Mathlage. Schröder erläuterte den langen Weg von der Idee eines Gemeinschaftshauses, das ursprünglich als Altenpflegeheim gedacht war, bis zur Umsetzung des Fünf-Millionen-Euro-Projektes: „Von Anfang an war die Caritas als Betreiber mit im Boot.“ Gemeinsam mit der Caritas entstand dann die Idee für ein Gemeinschaftshaus: „Und jetzt kann man in allen Wechselfällen des Lebens in Merzen wohnen bleiben“, so Schröder.

Tagespflege mit 27 Plätzen

Das Gemeinschaftshaus bietet eine Tagespflege mit 27 Plätzen, eine Kurzzeitpflege und eine Hausgemeinschaft mit 15 Wohnungen. Deren Bewohner werden so versorgt, dass auch eine Betreuung zur Nachtzeit erfolgt. Außerdem befinden sich ein Allgemeinmediziner, eine Physiotherapiepraxis, ein Friseur und Räume für das Ehrenamt im Gebäude.

Interesse am Gesamtkonzept

Als gelungenes Beispiel für eine Versorgung älterer Menschen im dörflichen Umfeld würdigen die Landespolitiker das Gemeinschaftshaus: „Es ist sonst immer die Rede davon, dass sich so etwas erst ab 40 Plätzen rechne“, äußerte Hiebing Interesse am Gesamtkonzept. Dabei beweise das Merzener Projekt, dass es mit Kreativität, guten Willen und Ausdauer auch in kleinen Strukturen funktioniere.

Insbesondere auf die Ausdauer spielte auch Calderone an: „Bürgermeister Gregor Schröder hat diese Einrichtung mit hohem Engagement gegen Widerstände beharrlich realisiert. Ohne ihn hätte Merzen dieses Haus nicht.“ Es müsste eigentlich St. Gregor heißen, spielte Calderone auf die Namensgebung St. Franziskus humorvoll an.


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