Ravensbergweg noch gesperrt Selbst der Schotter wartet in Merzen auf den Regen...

Von Ulrike Havermeyer

Zufrieden mit dem Ausbau sind Stefan Sanders (von links), Martin Meyer Lührmann, Gregor Schröder und Christoph Büscher. Doch bevor der alte Ravensbergweg befahren werden darf, muss der Schotter noch „einregnen“.Foto: Ulrike HavermeyerZufrieden mit dem Ausbau sind Stefan Sanders (von links), Martin Meyer Lührmann, Gregor Schröder und Christoph Büscher. Doch bevor der alte Ravensbergweg befahren werden darf, muss der Schotter noch „einregnen“.Foto: Ulrike Havermeyer

Merzen. Mit einer Förderung von 70 Prozent ist jetzt der alte Ravensbergweg in Merzen saniert worden. Doch bevor die Straße freigegeben wird, muss es erst noch regnen – sonst hält der Schotterbelag nicht.

Das Geld für die Sanierung der Straßen im ländlichen Raum ist knapp. Besonders an den land- und forstwirtschaftlich genutzten Wegen, über die die schweren Arbeitsmaschinen fahren, nagt der Zahn der Zeit.

Daher freuen sich Merzens Bürgermeister Gregor Schröder, Christoph Büscher als Vorsitzender des Merzener Bau- und Wegeausschusses, Bezirksförster Martin Meyer Lührmann und Bauunternehmer Stefan Sanders (Firma Schlangen) umso mehr, dass für das Instandsetzen des alten Ravensbergweges zwischen Döllinghausen und Schlichthorst die Fördergelder geradezu üppig geflossen sind. „Für die Gesamtkosten von etwa 25.000 Euro haben wir einen Zuschuss von 70 Prozent bekommen“, erläutert Christoph Büscher, „so brauchten wir nicht einmal Anliegerbeiträge zu erheben.“ Den Rest finanziere die Gemeinde. Gefördert wurde die Sanierung durch Mittel der GAK (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes).

Zwar ist die rund 610 Meter lange Schotterstraße, die die Schlichthorster Teiche miteinander verbindet, jetzt wieder vollständig hergerichtet, doch befahrbar ist sie noch nicht. „Damit der Schotter hält, muss es zunächst kräftig regnen“, erklärt Martin Meyer Lührmann.


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