Erdgeschosswohnung umgebaut Übergangslösung für Neuenkirchener Krippenkinder

Von Josef Pohl

In diesem Gebäude in der Straße Kleiner Sundern wird die Kinderkrippe als Übergangslösung im Erdgeschoss untergebracht. Foto: Josef PohlIn diesem Gebäude in der Straße Kleiner Sundern wird die Kinderkrippe als Übergangslösung im Erdgeschoss untergebracht. Foto: Josef Pohl

Neuenkirchen. Der Druck vonseiten der Eltern ohne Aussicht auf einen Krippenplatz war enorm. Und bevor ein Platz eingeklagt wird, hatte sich die Gemeinde Neuenkirchen bereits entschlossen, eine Übergangslösung zu schaffen. Und das sollte nach dem Stand der Dinge klappen.

Zwei weitere Krippengruppen werden in Neuenkirchen entstehen. Die Gemeinde hat die Zusage für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bereits erhalten, zudem liegen Zusagen des Landes über insgesamt 360.000 Euro Fördermittel vor. Doch bis die neuen Krippenplätze da sind, geht noch etwas Zeit ins Land.

Nicht nur wirtschaftliche Gründe

In einem Gespräch zwischen Krippenleitung, Kirchenvorstand und Gemeinde waren alle Seiten übereingekommen, so schnell wie möglich eine Übergangslösung zu schaffen. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten der Umnutzung einer Erdgeschosswohnung in der Straße Kleiner Sundern mit großem Garten nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht. Die Kosten belaufen sich auf gut 24.000 Euro für den Umbau sowie 7000 Euro für Miete und Nebenkosten während der Übergangszeit.

Einrichtung weiter nutzen

Die Einrichtungsgegenstände für die Übergangsgruppe sollen später in den neuen Krippenräumen weiter genutzt werden, wie Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay bereits dem Gemeinderat mitgeteilt hat. Weder die Landesschulbehörde noch das Gesundheitsamt des Landkreises haben Einwendungen gegen die geplante Übergangsgruppe vorgebracht.


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