Großer Preis von St. Lambertus Bobbycar-Rennen im Schatten der Merzener Kirche

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Ein guter Start ist wichtig beim Bobbycar-Rennen: Bei der Probe im Schatten von St. Lambertus fährt Holger Schulting (rechts) Reinhard Lewandowski mit flottem Antritt auf und davon. Foto: Josef PohlEin guter Start ist wichtig beim Bobbycar-Rennen: Bei der Probe im Schatten von St. Lambertus fährt Holger Schulting (rechts) Reinhard Lewandowski mit flottem Antritt auf und davon. Foto: Josef Pohl

Merzen. Der Große Preis von Deutschland am Hockenheimring liegt gerade hinter den Motorsportfreunden, da wartet schon die nächste Ausgabe eines Großen Preises. Nein, es geht nicht um den auf dem Hungaroring, sondern um einen Titel, der in Merzen vergeben wird.

Zum „Großen Preis von Sankt Lambertus in Merzen“ am 18. und 19. August wird in diesen Tagen per Handzettel und großen Plakaten eingeladen. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein PS-starkes Motorsporterlebnis, sondern wird dabei vielmehr auf Menschenstärken gesetzt. Spannung soll aber dennoch von der ersten bis zur letzten Minute aufkommen, wie Holger Schulting, Vorsitzender der Merzener Werbegemeinschaft, im Gespräch mit unserer Redaktion erläutert.

Erst ab 14 Jahre

Nachdem das mehr als erfolgreiche Seifenkistenrennen aus dem Programm der Merzener Kirmes gestrichen wurde, galt es, Ideen für eine Attraktion an den Kirmestagen zu finden. Und dann kam die Eingebung. Wie wäre es mit einem Bobbycar-Rennen? Erst skeptische Blicke, dann aber war sichdas Team schnell einig. Ein Bobbycar-Rennen nur für Teilnehmer ab 14 Jahren, denn für diesen Personenkreis ist das Gefährt schon etwas Ungewöhnliches. Es sei denn, man schiebt den eigenen Nachwuchs an.

Pfarrer gibt grünes Licht

Und ein Name war auch schnell gefunden, denn was lag näher als „Großer Preis von Sankt Lambertus“, zumal die Kirmes in diesem Jahr näher an die Pfarrkirche heranrückt und das Volksfest ja eigentlich aus der Kirchweih entstanden ist. Auch der Pfarrer Detlef Perk spielte mit und gab grünes Licht für den Namen.

Die Rennstrecke verläuft rund um die Kirche, wie Reinhard Lewandowski und Holger Schulting bei einem Ortstermin erläuterten. Im Gepäck hatten die beiden auch gleich zwei Prototypen. Angelehnt an die Formel 1, müssen sich die Starter am Samstag bei einem Qualifying für das große Finale am Sonntag qualifizieren. Aus gut informierten Kreisen heißt es, dass Reinhard Lewandowski schon länger fleißig trainiert, um beim großen Event dabei zu sein. Bei der ersten Probe erwischte aber Holger Schulting den besseren Start.

Geheimnis um Kommentator

Da sich nur eine begrenzte Teilnehmerzahl sich an dem Rennen beteiligen kann, sind Interessierte bereits jetzt aufgerufen, sich für den großen Preis anzumelden. Der Kreativität der Teilnehmer – gestartet werden kann in Viererteams – sind dabei keine Grenze gesetzt. Aber: Getunte Bobbycars werden beim Rennen nicht zugelassen. Alles andere ist dem Einfallsreichtum der Merzener überlassen. Eigene Boxencrew für den schnellen Reifenwechsel, Nummerngirl oder Boxenluder, ein Masseur für den Fahrer – wer weiß, was es rund um die Rennstrecke geben wird? Natürlich darf eine Übertragung der spannenden Rennen nicht fehlen. Mit Pfarrer Perk als Kommentator? Da wollte sich Holger Schulting noch nicht so in die Karten schauen lassen.

Anmeldungen an: Holger Schulting, Telefon 05466/ 1551 oder Mail an Holger.Schulting@vgh.de


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