Ferienspaß 2018 Voltlager Ferienkinder besuchen die „Biene Maja“

Von Gesa Hustede

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Imker Herbert Kastner erzählte den jungen Besuchern Wissenswertes über die Biene und erläuterte zudem, wie der Honig geschleudert wird. Foto: Gesa HustedeImker Herbert Kastner erzählte den jungen Besuchern Wissenswertes über die Biene und erläuterte zudem, wie der Honig geschleudert wird. Foto: Gesa Hustede

gehu Voltlage. Laut gesummt hat es beim Besuch der Ferienkinder bei Imker Herbert Kastner und seiner Frau in Voltlage. Unterstützung bekamen sie außerdem vom Pfarrgemeinderat. Bevor die Kinder die Bienen allerdings aus nächster Nähe bestaunen konnten, formten sie zunächst kleine Brötchen oder auch Schmetterlinge aus Quark-Öl-Teig, der dann im Ofen aufbuk.

Anschließend zeigte Kastner den Kindern an einem großen Schaubild, wie der kleine Körper einer Biene aufgebaut ist, und erklärte weiteres Wissenswertes. In einem Bienenstock leben Arbeiterinnen, Drohnen und natürlich die Bienenkönigin. Larven werden in den ersten drei Tagen mit Gelée Royale, einem speziellen Futtersaft, gefüttert, bevor sie Pollen und Honig fressen. Damit aus einer Larve eine Bienenkönigin entsteht, muss sie ausschließlich mit Gelée Royale gefüttert werden. Die Arbeiterinnen sind die Hauptlebewesen im Stock und kümmern sich zum Beispiel um die Brutpflege sowie später um das Einsammeln von Pollen. Eine Arbeiterbiene im Sommer lebt bis zu 40 bis 60 Tage. Die Bienenkönigin kann bis zu sechs Jahre alt werden.

Die Königin trägt einen kleinen farbigen Punkt

Nach den spannenden Informationen rund um die Biene ging es endlich zum Schaukasten im Garten. Dort konnten die Kinder die kleinen Tiere im Bienenstock nur durch eine Glasscheibe getrennt beobachten. Die Bienenkönigin war schnell gefunden. Kastner markiert sie immer mit einem kleinen farbigen Punkt. Einige Bienen brachten auch noch neue Pollen mit sich.

Zurück im Haus, war nun Zeit für den Honig. Kastner hatte einige Waben aus seinen Bienenstöcken geholt, an denen die Kinder zunächst die Wachsschicht abkratzen mussten, bevor die Waben in eine Schleuder gestellt wurden. Diese mussten die Kinder dann ganz schnell drehen, damit sich der Honig aus den Waben lösen und unten durch zwei Siebe in einen Eimer laufen kann.

Bienen einmal handzahm

Während der Honig geschleudert wurde, hatten die Kinder die Chance, einmal eine Biene ganz ungefährlich auf ihrer Hand sitzen zu haben. Kastner gab ihnen eine Drohne, die keinen Stachel besitzt. An ihnen zeigte er den Kindern auch, wie er die Bienenkönigin markiert.

Am Ende konnte schließlich jeder sein fertiges Gebäck mit etwas selbst produziertem Honig bestreichen und genießen. Ein äußerst süßer Abschluss!


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