Gemeinschaftsgefühl gestärkt Merzener Feuerwehrleute für Alarmumkleide aktiv

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Merzen. Die Erweiterung des Merzener Feuerwehrhauses schreitet weiter voran. Spätestens zum 24. August, wenn dort zum Seniorentreffen des Feuerwehrverbandes Altkreis Bersenbrück eingeladen wird, soll alles fertig sein. Und dafür packen die Feuerwehrleute selbst kräftig mit an.

Zur Erweiterung, die rund 250.000 Euro kostet, gehört neben Umkleideräumen auch ein Werkstatt- und Geräteraum. Die Merzener haben nach Angaben von Gemeindebrandmeister Herbert Kempe, der sich vor Ort gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay informierte, in Kürze den gleichen Standard wie die beiden Feuerwehrhäuser in Neuenkirchen und Voltlage. Dort haben die Mitglieder der Feuerwehren nicht nur einen Haken, sondern jeweils eine eigene Garderobe.

Fünf Spinde in Damenumkleide

Für ihre Alarmumkleide legten die Merzener Feuerwehrleute gerne noch einmal fleißig selbst mit Hand an. Stefan Hagen, Tischler und seines Zeichens Feuerwehrmann in Neuenkirchen, hatte für die passgenauen Elemente der Spinde gesorgt, die in der Fahrzeughalle der Merzener Feuerwehr von den Blauröcken zusammengeschraubt und dann mit vereinten Kräften gleich nebenan montiert wurden.

Beim Rundgang durch den Erweiterungsbau präsentierte Ortsbrandmeister Martin Kornhage nicht nur dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Christian Mohs die neue Damenumkleide, wo demnächst fünf Spinde auf weibliche Einsatzkräfte warten. Nebenan in der Herrenumkleide können 58 Männer in die Einsatzkleidung springen und danach ins Feuerwehrfahrzeug hüpfen. „Wir können noch weitere Kameraden aufnehmen“, ist hier noch ein Puffer eingerechnet.

Vorarbeiten für Übungsfläche

Auch im Außenbereich, hinter dem Erweiterungsbau, waren die Merzener Feuerwehrleute aktiv und haben dort die Vorarbeiten für die Pflasterung der Übungsflächen vorgenommen. „Wenn die das selbst erstellen, dann gehen sie auch anders damit um“, sieht Kornhage in der Eigenleistung auch noch einen Nebeneffekt. Und einen weiteren haben Kornhages Stellvertreter Karl-Heinz Kenning und Herbert Kempe auch schon ausgemacht – die ganze Aktion stärke die Kameradschaft unter den Feuerwehrleuten.

Nicht mehr in Fahrzeughalle

Bislang mussten die Merzener Feuerwehrleute sich sowohl sommertags als auch im Winter in der Fahrzeughalle umziehen. Sowohl aus energetischen als auch gesundheitlichen Gründen hat dieser Zustand ab Mitte August ein Ende. Und auch das Befüllen der Feuerwehrfahrzeuge mit Wasser kann in Zukunft in der Fahrzeughalle erfolgen und nicht mehr am Hydranten.


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