Ferienspaß 2018 Neuenkirchener Kids lernen Top-Rocks und Six-Steps

Von Gesa Hustede

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Beim sogenannten Six-Step laufen die Tänzer auf dem Boden einen Kreis. Foto: Gesa HustedeBeim sogenannten Six-Step laufen die Tänzer auf dem Boden einen Kreis. Foto: Gesa Hustede

gehu Neuenkirchen. Zum Tanzen einer ganz speziellen Tanz-Art hatte die Jugendpflege Neuenkirchen eingeladen. Tanztrainer Anatoliy Oryekhov brachte den Ferienspaßkindern den Breakdance näher.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde war erst einmal Dehnen angesagt, damit die Muskeln warm wurden. Besonders wichtig waren hierbei die Handgelenke. Danach ging es zu Hip-Hop Musik auch schon los. „Beim Breakdance beginnt man oben und geht dann nach unten“, erklärte Oryekhov. Nach diesem Motto erklärte er zunächst zwei sogenannte „Top Rocks“. Dabei handelt es sich um Schrittbewegungen im Stehen, bei denen immer vom linken auf das rechte Bein gewechselt wird. Bei Schwierigkeiten unterstützten neben Anatoliy auch Amelie und Lutz die Kids. Die beiden tanzen schon länger Breakdance und haben bereits einiges drauf.

Breakdance? Ganz schön schwierig!

Anschließend ging es runter auf den Boden für den „Six-Step“, ein Element, auf dem vieles im Breakdance basiert. Dabei mussten die Ferienkinder ihren Körper mit den Armen stützen, während die Beine sich in sechs Schritten einmal im Kreis bewegten. Aus dem Six-Step heraus sind viele weitere Schritte möglich. Den Übergang zu lernen, war schon schwieriger. Einfacher fiel den Teilnehmern der Übergang von oben nach unten. Ausgehend von einem Top-Rock-Schritt ging es mit einem weiten Schritt nach hinten und zur Seite. Die Füße mussten dann nur noch nach vorne rutschen – und schon war man wieder im Six-Step.

Ein eigenes Set kreieren

Nun konnten die Kids schon ein ganzes Set tanzen. Angefangen mit den zwei Top-Rocks im Stehen, über den Ausfallschritt nach unten auf den Boden, hinein in den Six-Step, den Übergang, zurück in den Six-Step und mit einer Drehung wieder nach oben. Zum Schluss haben sich alle gemeinsam in einem Kreis aufgestellt, und jeder konnte das gelernte Set einmal vortanzen. Breakdance ist schwer zu lernen. „Das Besondere ist aber, dass man sich selbst entwickeln und eigene Abwandelungen und Schritte kreieren kann“, sagt Oryekhov. Man müsse nur dabei bleiben und dürfe nicht aufgeben.


Anregungen, Wünsche oder Fragen? E-Mail: ferienspass@ bersenbruecker-kreisblatt.de

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