Übung auf Firmengelände Feuerwehren trainieren in Neuenkirchen den Ernstfall

Von Wilhelmine Kempe

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Neuenkirchen. Mit einer Übung haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Neuenkirchen und Ueffeln ihre Arbeit im Krisenfall auf die Probe gestellt. Der Ort des Geschehens für das gespielte Szenario am Freitagabend war die Firma Elektrotechnik Grüter im Gewerbegebiet Uhlenbrock in Neuenkirchen.

Was war passiert? Auf dem Dachboden des Betriebsgebäudes am Fürstenauer Damm in Neuenkirchen bricht bei Arbeiten ein Feuer aus. Es kommt zu einer Explosion und ein Mitarbeiter wird vermisst. Die Flammen breiten sich schnell durch die hölzerne Deckenkonstruktion vom Dach auf den Lagerraum und die Werkstatt aus. Hier können sich zwei Mitarbeiterinnen nicht mehr ins Freie retten.

Gespielter Einsatz dauert eine gute Stunde

Keine fünf Minuten nach Sirenenalarm, der um 18.30 Uhr ausgelöst wird, ist die Feuerwehr Neuenkirchen zur Stelle. Schnell wird klar, das Ausmaß der Katastrophe ist von ihr alleine nicht zu bewältigen. Die Feuerwehr Ueffeln muss angefordert werden. Vor Ort spielt sich vor den Augen der Übungsbeobachter ein routinemäßiger Einsatz ab. Pressluftatmer werden geschultert, Schläuche werden in Windeseile auf dem Gelände ausgerollt, Aggregate werden gestartet und Strahlrohre in Stellung gebracht. Schnell wird von der Feuerwehr Ueffeln eine Wasserversorgung von mehreren Hydranten aus aufgebaut. Nach einer guten Stunde ist alles vorbei: Das Gebäude und alle Mitarbeiter sind gerettet.

Beobachter mit Ablauf zufrieden

Zur Nachbesprechung versammelten sich die etwa 50 Feuerwehrmänner vor der Betriebshalle der Firma. Elektrotechnik Grüter. Hauptanliegen dieser Übung sei gewesen, das Zusammenspiel der Feuerwehren zu üben, „und da ist alles gut abgelaufen“, sagte Neuenkirchens Ortsbrandmeister Dieter Dohm. Was nichts anderes bedeutet: Schnelle und professionelle Hilfe wäre im Falle eines Falles gewährleistet gewesen. Dohm bedankte sich bei Maik Geers, Stefan Hülsmann und Oliver Mikosch, die diese Übung ausgearbeitet hatten. Geschäftsführer Marco Grüter bedankte sich für das Engagement, mit dem alle Blauröcke vorgegangen waren. Er freute sich, dass durch diese Übung die Feuerwehren im Ernstfall die Gegebenheiten bei seiner Firma viel besser kennen.


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