„Eine Mitmach-Partei“ SPD Neuenkirchen diskutiert übers Diskutieren

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In diesem Haus wird SPD gewählt – das soll nach dem Willen der Sozialdemokraten verstärkt in der Samtgemeinde gelten. Foto: SPDIn diesem Haus wird SPD gewählt – das soll nach dem Willen der Sozialdemokraten verstärkt in der Samtgemeinde gelten. Foto: SPD

Neuenkirchen. „Die SPD ist nach wie vor eine diskussionsfreudige Mitmach-Partei“, stellten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Neuenkirchen-Merzen-Voltlage fest, die sich zum Thema „#spderneuern“ austauschten.

Dies liege vor allem an den niedrigschwelligen Angeboten und Strukturen vor Ort. „Hier wird in den Ortsvereinen, die es in fast jeder Kommune gibt, noch wirklich und intensiv über Politik diskutiert. Und bei allen Diskussionen ist jeder herzlich willkommen“, stellte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Daniel Schweer laut Pressemitteilung zu Beginn der Veranstaltung fest. Und so startete die Runde auch zugleich in die inhaltliche Diskussion darüber, welche Themen für die SPD im Zuge des Erneuerungsprozesses wichtig sein werden. „Wir brauchen eine zukunftweisende Umweltpolitik in unserer Partei. Die SPD darf dieses Feld nicht einfach den Grünen so überlassen“, bringt der Neuenkirchener Ratsherr Thomas Goltsche in die Diskussion ein.

Debatte über Finanzpolitik anstoßen

Ebenso wichtig sei aber nach wie vor auch die Finanzpolitik. „Wir müssen angesichts der derzeit überaus guten Konjunktur eine Debatte darüber führen, wie auch die Kommunen davon profitieren können“, so Daniel Schweer. „Es kann nicht sein, dass zum Beispiel alle Förderanträge zum Wegebau und zur Sanierung der Turnhallen in der Samtgemeinde Neuenkirchen abgelehnt werden, und wir nach wie vor dringend notwendige Sanierungen nicht angehen können.“

Sich mit der Mobilität der Zukunft beschäftigen

Man müsse auch mal eine Debatte um Steuererhöhungen in bestimmten Bereichen wie im Finanzmarkt führen, so der Ortsvereinsvorsitzende. Ebenso fehlt dem Neuenkirchener Daniel Schweer nach wie vor Kapitalismuskritik innerhalb der SPD. „Das Beispiel Homann in Dissen hat gezeigt, wie Kapitalismus und Profitgier eine ganze Region verunsichern kann.“ Für weiterhin wichtige Themen hielten die SPD-Mitglieder „Verkehr und Mobilität der Zukunft“, aber auch die Weiterentwicklung der Pflegeberufe, insbesondere im Hinblick auf deren Attraktivität. Wenn man es schaffe, so Schweer, dass die SPD wieder die Debattenhoheit über die vorgenannten Politikfelder führe, werde es auch wieder öfter heißen: „In diesem Haus wird SPD gewählt!“


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