Freude in Ost- und Westeroden Ende Mai rollt der Verkehr wieder in Richtung Ankum

Von Josef Pohl


Merzen/Ankum. Zum Ende der kommenden Woche wird die Sanierung der Fahrbahndecke der Kreisstraße 111 größtenteils abgeschlossen sein. Zwischen der Kreuzung mit der B 218 in Merzen und Ankum dürfte der Verkehr dann wieder ohne Behinderungen rollen können.

Wer aus Richtung Voltlage auf der Kreisstraße gen Ankum unterwegs ist, wird bereits an der Kreuzung mit der B218 auf die weitläufige Umleitung des Verkehrs gen Ankum über Schwagstorf aufmerksam gemacht. Wer sich auskennt, der wählt auch gerne die Variante über Westerholte gen Ankum.

Durchfahrt verboten

Immer wieder machen auf den nächsten 3,2 Kilometern Sperren und Verbotsschilder die Kraftfahrer darauf aufmerksam, dass es nicht mehr weitergeht. Spätestens kurz hinter dem Wasserwerk Plaggenschale ist es dann vorbei mit der Durchfahrt – auch für die Anlieger.

Seit Mitte März gibt es diese Vollsperrung der K 111, damit dürfte aber bald Schluss sein, denn die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan, wie vom Landkreis Osnabrück auf Anfrage zu erfahren war. „Die Kreisstraße 111 zwischen Merzen und Ankum kann Ende kommender Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell werden von der Fahrbahn aus noch Arbeiten im Bereich der Seitenräume und Grundstückszufahrten ausgeführt“, heißt es auf Anfrage von der Pressestelle des Landkreises. Die noch fehlende Fahrbahnmarkierung könne im Zusammenhang mit einem separaten Auftrag auch später noch unter laufendem Verkehr aufgebracht werden.

Dierkers Feld als Schleichweg

Diese Nachricht dürfte nicht nur die Bewohner der Merzener Ortsteile Ost- und Westeroden erfreuen, die so entschieden leichter zu den Verbrauchermärkten nach Ankum kommen, sondern auch die Anwohner der Straße Dierkers Feld in Ankum. Diese Straße nutzte nicht nur so mancher Pkw in den vergangenen Wochen als Schleichweg zur B214. Und auch die Anwohner der Eichhornstraße dürften froh sein, wenn die dort abgestellten Straßenbaumaschinen nicht mehr zum Alltagsbild gehören.

Erst recht die Pendler, die den Ankumer Damm, wie er auf Merzener Seite heißt, und den zuletzt eher einem Flickenteppich gleichenden Voltlager Damm auf Ankumer Seite nutzen. Die Fahrbahn der Kreisstraße wurde vollflächig aufgenommen, mit einer neuen Asphaltschicht versehen und auf eine Breite von sechs Metern ausgebaut. Im Zuge der Arbeiten verschwanden somit die Schäden an der Fahrbahn, die in diesem Bereich bislang für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer sorgten. Parallel dazu erfolgte die Sanierung von beschädigten Entwässerungseinrichtungen und Kanalleitungen. Der neben der Fahrbahn verlaufende Radweg hat ebenfalls eine neue Asphaltdeckschicht bekommen.

Kosten von rund 800000 Euro

Erneuert wurde auch die Fahrbahndecke in der Ankumer Ortsdurchfahrt, wo die Versorgungsleitungen erneuert worden waren und die Fahrbahn danach einer Holperstrecke glich. Die Kosten für die Sanierung bezifferte der Landkreis im Vorfeld auf rund 800000 Euro.