Strukturen besser vernetzen Fördermittel vom Land für Caritas Nordkreis Pflege

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Freude über den Bewilligungsbescheid: Antje Mutz (Sozialministerium), Berthold Eich (Prokurist Caritas Nordkreis Pflege), Brigitte Mathlage (Leitung ambulanter Pflegedienst Fürstenau/Neuenkirchen) und die Projektbeauftragte Kathrin Bockhorst (von links). Foto: Caritas Nordkreis PflegeFreude über den Bewilligungsbescheid: Antje Mutz (Sozialministerium), Berthold Eich (Prokurist Caritas Nordkreis Pflege), Brigitte Mathlage (Leitung ambulanter Pflegedienst Fürstenau/Neuenkirchen) und die Projektbeauftragte Kathrin Bockhorst (von links). Foto: Caritas Nordkreis Pflege

jp/pm Neuenkirchen. Der Zuwendungsbescheid ist da – und somit kann die Caritas Nordkreis Pflege GmbH ein neues Projekt zur Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum an den Start bringen.

Die Caritas Nordkreis Pflege GmbH möchte die Arbeitsbedingungen ihrer Pflegefachkräfte im ambulanten Bereich weiter verbessern. Da kam es ganz gelegen, dass die niedersächsische Landesregierung bereits im Juli 2016 ein Förderprogramm zur strukturellen Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege im ländlichen Raum gestartet hat.

Tarifgerechte Entlohnung

Mit diesem werden Projekte zur bedarfsgerechten Bereitstellung ambulanter Dienstleistungen finanziell gefördert. Voraussetzungen für die Förderung waren unter anderem, dass die Mehrheit der Pflegestandorte im ländlichen Raum liegt und zudem eine tarifgebundene oder tarifgerechte Entlohnung erfolgt.

Von daher haben sich die Caritas-Pflegedienste für ein siebenmonatiges Projekt beim Landesamt für Soziales, Jugend und Familie beworben. Und dieser Tage überbrachte Antje Mutz –Ansprechpartnerin für das Förderprogramm im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung – während eines Besuches beim Caritas Pflegedienst in Neuenkirchen den Bewilligungsbescheid. Danach fließt aus dem Förderprogramm zur „Stärkung der ambulanten Pflegedienste im ländlichen Raum“ der niedersächsischen Landesregierung Geld für das Projekt der Caritas.

Bedingungen vor Ort verbessern

Wie Kathrin Bockhorst, früher Pflegedienstleitung in St. Martinus Bramsche und nach der Elternzeit nunmehr Projektleiterin, erläuterte, hat sich die Caritas Nordkreis Pflege das Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen vor Ort zu verbessern sowie die Vernetzung der Pflegestrukturen weiter voranbringen zu bringen. So gibt es Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten, aber auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht bei dem Förderprogramm des Landes im Fokus.

Befragung der Mitarbeiter

Ebenso soll, so die Caritas, durch das Projekt die Arbeitszufriedenheit durch mehr Zeit für eine gute Beziehungspflege deutlich erhöht werden. Vor der Antragsstellung mussten die Pflegefachkräfte der Caritas zudem einen Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit ausfüllen. „Wie oft ist es vorgekommen, dass Sie mit richtiger Freude gearbeitet haben“, war dabei ebenso zu beantworten, wie Fragen zur generellen Zufriedenheit mit der Arbeit oder zu den Arbeitsanforderungen oder der -situation. Vorgeschrieben ist zudem, dass nach Beendigung eine zweite Umfrage unter den Mitarbeitern erfolgt.

Ergebnisse veröffentlichen

Während des gesamten Projektzeitraums werden die Pflegefachkräfte der Caritas Nordkreis Pflege durch Mitarbeiter des Ministeriums betreut. Die Ergebnisse des Projektes werden, so Kathrin Bockhorst, zum Ende des Jahres veröffentlicht.


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