Vorschulkinder bei der Polizei Die „Schlauen Füchse“ aus Voltlage wissen Bescheid

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Voltlage. Ein Besuch bei der Polizeistation in Bersenbrück, spannende Experimente rund um das Thema Energie sowie das spielerische Retten von Trockenschwimmern nach fachmännischer DLRG-Anleitung: Die „Schlauen Füchse“ vom Kindergarten in Voltlage wissen, wie der Hase läuft. Und das in beeindruckend vielen Lebenslagen.

Wie der Kindergarten berichtet, habe ein Beamter die Vorschulkinder durch die Polizeistation in Bersenbrück geführt. Nachdem er ihnen ausführlich sein Equipment – Taschenlampe, Gürtel, Polizeihut und Handschellen – gezeigt und erklärt habe, schaute er sich gemeinsam mit den kleinen Besuchern aus Voltlage ein Buch an, in dem genau gezeigt wurde, wer den Polizisten bei ihrer Arbeit hilft: „Ich wusste ja gar nicht, dass Hunde auch Polizisten werden können“, habe eines der Vorschulkinder überrascht ausgerufen.

Kinderpolizeiausweis

Jeder Schlaue Fuchs bekam seinen eigenen Kinderpolizeiausweis mit persönlichem Pfotenabdruck. Ganz begeistert waren die Kinder von der Zentrale, wo die Notrufe eingehen. Das Highlight war das Erforschen des Polizeiautos. Zum Abschluss durften die Kinder sogar die Polizeisirene bedienen.

Rund um die Energie

Eine weitere Lehrstunde gab es von Jürgen Christiansen von der biologischen Station am Alfsee. Der Energie-Fachmann besuchte die Schlauen Füchse in Voltlage und erklärte ihnen, auf welch unterschiedliche Weisen Energie gewonnen werden kann. Das fängt schon mit dem Frühstück im Kindergarten an, das nicht nur lecker schmeckt, sondern zugleich die Energiereserven der Kinder auffüllt.

Durch das Drehen eines kleinen selbst gebauten Windrades erklärte Christiansen anschließend die Technik, wie aus Wind Strom gewonnen werden kann.

Baderegeln

Rechtzeitig zur anstehenden Badesaison haben sich die Voltlager Vorschulkinder von den Mitarbeitern der DLRG aus Bramsche die Baderegeln erklären lassen. Dafür brachte die DLRG viele Materialien mit, mit denen die Kinder die Regeln spielerisch erarbeiten konnten. Auf den Bildern, die die DLRG-Mitarbeiter gemeinsam mit den Mädchen und Jungen besprachen, erkannten die Schlauen Füchse schnell, was in den dargestellten Situationen Schlimmes passieren könnte – aber sie wussten auch, wie sie diesen Gefahren aus dem Wege gehen können.

Rettungsübung

Zu einem Bild äußerten sie: „Man darf nicht um Hilfe schreien, wenn man sie nicht benötigt, denn wenn man wirklich Hilfe braucht, glauben die anderen dies nicht mehr.“ Besonders gut fanden die Schlauen Füchse, dass sie in Partnerarbeit selbst eine Rettungsübung durchführen durften. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam noch das Baderegellied.


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