Schwagstorfer begeistern Großartiges Frühlingskonzert der Kolpingkapelle in Höckel

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mkun Voltlage. Karl-Heinz Ast, Vorsitzenden des Kreismusikverbandes Osnabrück-Land und Landesschatzmeister des Niedersächsischen Musikverbandes, war Gast beim Frühlingskonzert der Schwagstofer Kolpingkapelle. „Diese Musik berührt die Herzen der Menschen“, kommentierte er das gelungene Konzert.

Ralf Klausing, der Leiter der Kolpingkapelle, begrüßte Königin Renate Strodtmeyer mit Prinzgemahl Josef Lohmann. Er bedankte sich beim Präsidenten der Höckeler Schützen, Gregor Friemerding, Kommandeur Stefan Schluchter und dem gesamten Vorstand sowie bei allen Sponsoren, die das Konzert möglich machten. Karl-Heinz Ast ging auf die jahrhundertealte Verbundenheit zwischen dem Schützenwesen und der Blasmusik ein und bedankte sich für den Einsatz der Musiker über Generationen hinweg.

Aus Film und Musical

Auf humorvolle Art führte der Orchesterleiter durch das breit gefächerte musikalische Programm, das von anspruchsvoller konzertant-sinfonischer Blasmusik über den Bereich Film und Musical bis hin zu Rock und Popmusik und traditionellen Stücken wie Marsch und Polka reichte. Begleitet vom Applaus des Publikums zogen die 38 Musiker in die Halle ein.

Dirigent Andreas Meiners hob den Taktstock und schon ging es los. Mit „Caravan`s Theme“ wurden die Zuhörer mitgenommen durch den musikalischen Orient. Es folgte das „Concerto d` Amore“ und „Free World Fantasy“, komponiert vom bekannten zeitgenössischen niederländischen Komponisten und Musiker Jacob de Haan. „Beim Blasmusikfest der Jugend Europas haben wir Jacob de Haan persönlich kennengelernt. Im Herbst werden wir ihn in Bad Orb wieder sehen“, so Klausing. Die „Kilkenny Rhapsody“ entführte die Gäste auf die „grüne Insel“ Irland und ließ die wildromantische Landschaft vor deren geistigem Auge erstehen.

Rock und Pop der 80er

In den Pausen sorgten die Gastgeber für kühle Getränke und leckere Schnitzel. Das Publikum schwärmte von der perfekten Präsentation der vielfältigen Musikstücke: „Wenn die Kolpingkapelle spielt, müssen wir dabei sein“, hieß es allenthalben. „Mir gefallen die Film- und Musical-Melodien besonders gut“, meinte Peter Hemmelgarn.

Mit „Eighties Flashback“ hörten die Musikfreunde m zweiten Teil des Konzerts ein Medley der größten Rock- und Popmusik der 1980er Jahre. Die folgenden Titel erinnerten an das großartige Open-Air-Konzert auf dem Hof der Familie Möller in Schwagstorf. „Best of Henry Mancini“ mit Paul Panther oder „Elephant Walk“ fachte die Stimmung in der Halle ebenso an wie Titel aus Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“, „Phantom der Oper“ oder „Cats“. Natürlich durfte auch „The Lion King“ nicht fehlen.

Ohrenbetörender Jubel

Die Zuhörer waren hingerissen. Als Ralf Klausing verkündete: „Westernhagen on Tour klingt fast so gut wie Kolpingkapelle in Höckel“, hielt es die Leute nicht mehr auf den Stühlen. Begeistert sangen und klatschten sie bei der fetzigen Musik mit.

Im letzten Teil des Konzertes kamen Liebhaber der traditionellen Blasmusik voll auf ihre Kosten. Den Anfang machten die „Goldenen Tenorhörner“. Mit dem „Fliegermarsch“ kamen die Egerländer zumindest notentechnisch auf die Bühne. Ohrenbetäubender Jubel brach aus, als der „Böhmische Traum“ der Scherzachtaler Musikanten ertönte, bundesweit die Nationalhymne der Blasmusik. Der „Posaunen-Express“ und die „Walzerperlen“ von Johann Strauß rundeten das Frühlingskonzert ab.

Lemmys großer Auftritt

Zum Schluss ergriff Josef Lohmann „Lemmy“ das Mikrofon und sang im Duett mit dem Dirigenten die „Vogelwiese“, ein absolutes Highlight des Abends. Lautstark forderten die Zuhörer „Zugabe“. Den Wunsch erfüllten zwei charmante junge Damen. Lara Maria Reinermann und Simone Baumjohann sangen „Er gehört zu mir“ und die Gäste stimmten mit ein. „Ich war noch niemals in New York“ war die vorletzte Darbietung des Abends.

Dann hatte Publikumsliebling „Lemmy“ seinen großen Soloauftritt. Er brachte mit seinem Tenorhorn die Höckeler Nationalhymne zu Gehör: „Sah ein Knab ein Röslein stehn“. Die Halle bebte, als die vielen Menschen mit Inbrunst und „Hand aufs Herz“ ihre Hymne sangen. Damit ging ein unvergesslicher Konzertabend zu Ende.

„Beim Jubelschützenfest im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, kündigte Ralf Klausing an und verwies gleichzeitig auf das vierzigjährige Jubiläum der Kolpingkapelle am 25. Mai 2019.


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