Baugebiet Fürstenauer Damm Wasserverband setzt in Neuenkirchen auf Pumpwerk

Ein neues Pumpwerk aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sorgt im neuen Wohngebiet von Neuenkirchen für die Weiterleitung des Schmutzwassers zur Kläranlage.

            

              
                Foto: Herbert KempeEin neues Pumpwerk aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sorgt im neuen Wohngebiet von Neuenkirchen für die Weiterleitung des Schmutzwassers zur Kläranlage. Foto: Herbert Kempe

jp/pm Neuenkirchen. Für die Schaffung von neuem Wohnraum müssen im Vorfeld praktikable Lösungen für die benötigte Infrastruktur gefunden werden.

So ist zum Beispiel im Baugebiet am Fürstenauer Damm eine Entwässerung im freien Gefälle bis zur Kläranlage Neuenkirchen-Lintern nicht möglich. Da sind dann Ideen gefragt.

56 Bauplätze anschließen

Gemeinsam mit einem Ingenieurbüro erarbeitete Projektleiter Markus Mönsters vom Wasserverband Bersenbrück eine Lösung zur Entwässerung für das Baugebiet. Die Einbindung eines zusätzlichen Pumpwerkes für Schmutzwasser gleicht zukünftig das benötige Gefälle aus. An dieses Pumpwerk können die entstandenen 56 Bauplätze problemlos angeschlossen werden.

Auf Erweiterung ausgerichtet

Bei der Planung von Pumpwerk und Druckrohrleitung hat das Projektteam in die Zukunft gedacht und bei den Berechnungen die Vergrößerung des Wohngebietes eingeplant. Das Schmutzwasserpumpwerk aus glasfaserverstärktem Kunststoff – fünf Meter hoch und mit einem Durchmesser von zwei Metern wurde bereits in das ausgebaggerte Loch im Erdreich eingebracht.

Vom Pumpwerk wird das anfallende Schmutzwasser über eine 200 Meter lange, neu zu verlegende Druckrohrleitung in die vorhandene Hauptdruckrohleitung gepumpt. Nach einer Überbrückung von drei Kilometern gelangt das Schmutzwasser schlussendlich zur Reinigung in die zentrale Kläranlage Neuenkirchen-Lintern.