Emsländer wieder vertreten VR-Bank im Altkreis Bersenbrück komplettiert Gremien

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Nur einige der ehemaligen emsländischen Gremienvertreter nahmen die Ehrung aus den Händen des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Hülsmann (im Hintergrund) sowie der Bankvorstände Franz-Josef Morhaus (links) und Ralf Stolte entgegen: Gerhard Teepe, Leo Lügermann, Georg Rensmann, Thomas Schoo und Heinz-Hermann Tyding (von links). Foto: VR-BankNur einige der ehemaligen emsländischen Gremienvertreter nahmen die Ehrung aus den Händen des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Hülsmann (im Hintergrund) sowie der Bankvorstände Franz-Josef Morhaus (links) und Ralf Stolte entgegen: Gerhard Teepe, Leo Lügermann, Georg Rensmann, Thomas Schoo und Heinz-Hermann Tyding (von links). Foto: VR-Bank

jp/pm Freren/Neuenkirchen. Aufsichtsrat und Warenbeirat der VR-Bank im Altkreis Bersenbrück mit ihrem Zweigbetrieb Raiffeisenagrar sind wieder komplett. Im Saal der Lüns-Gastronomie in Freren ebneten laut Pressemitteilung in der außerordentlichen Generalversammlung fast 300 Mitglieder den Weg dafür.

Bankvorstand Franz-Josef Morhaus erläuterte den anwesenden Mitgliedern die Notwendigkeit der Zuwahl von Aufsichtsräten sowie Warenbeiräten und fasste die bisherige Ausgangslage noch einmal zusammen. In der Mitgliederversammlung Mitte November vergangenen Jahres hatte Leo Lügermann aus Langen erklärt, dass die emsländischen Mitglieder des Aufsichtsrates mit sofortiger Wirkung ihr Mandat niederlegten. Und auch die Emsländer im Warenbeirat hatten die gleiche Entscheidung bekannt gegeben. Auslöser des Konfliktes war eine Personalentscheidung im Bereich der Raiffeisenagrar, Tochterunternehmen der VR-Bank. Dabei fühlten sich die Emsländer mit ihren Interessen übergangen.

„Einbindung wünschenswert“

Morhaus zeigte den vielen Mitgliedern während der Versammlung auf, warum es für Vorstand und Aufsichtsrat sinnvoll erschien, relativ schnell wieder eine Zuwahl von emsländischen Vertretern in die Gremien der VR-Bank mit Raiffeisenagrar zu gewährleisten. „Eine aktive Einbindung von regionalen Vertretern aus dem Emsland ist notwendig und wünschenswert, schließlich steht die weitere Entwicklung einer gut funktionierenden Genossenschaft mit ihren regionalen Mitarbeitern im Fokus“, so der Bankvorstand.

Wahlen einstimmig

Ohne Einwände aus der Versammlung – zahlreiche Kritiker aus dem Emsland waren wohl lieber daheim geblieben – konnte der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Hülsmann den Tagesordnungspunkt Zuwahlen über die Bühne bringen. Der Aufsichtsratsvorsitzende bat die Versammlung um Vorschläge für eine Aufsichtsratskandidatur. Nacheinander wurden die Kandidaten Agnes Witschen aus Bawinkel-Bramhar, Franz Meyer aus Freren, Stefan Kämpker aus Langen, Rainer Stevens aus Freren und Stefan Bregen-Meiners aus Gersten vorgeschlagen und sie stellten sich kurz persönlich vor. Die Versammlung wählte alle Kandidaten, bei deren Auswahl auch die zurückgetretenen emsländischen Aufsichtsrats- und Warenbeiratsmitglieder im Vorfeld behilflich waren, einstimmig in einer offenen Abstimmung in den Aufsichtsrat.

Behilflich bei Kandidatensuche

Mit gleicher Vorgehensweise fanden sich sieben neue Warenbeiräte aus dem Emsland. Im einzelnen wurden Johannes Meyners aus Freren, Mathias Massbaum aus Freren, Jonas Klus aus Lingen, Lukas Tyding aus Lingen, Thorsten Waller aus Langen, Markus Escher aus Langen und Klaus Topper aus Gersten einstimmig gewählt. „Damit sind die Gremien der VR-Bank im Altkreis Bersenbrück mit ihrem Zweigbetrieb Raiffeisenagrar wieder in der gewünschten Besetzung“, fasste Hülsmann zusammen. .

Positive Entwicklung

Doch während der außerordentlichen Zusammenkunft ging es nicht nur um Posten in den Gremien. Den Mitgliedern wurden auch die neuesten Zahlen aus dem zurückliegenden Geschäftsjahr präsentiert. Mit einem um 4,6 Prozent gestiegenen Einlagengeschäft in Höhe von 183 Millionen Euro und einem Neugeschäftsvolumen von 33 Millionen Euro im Kreditgeschäft kann die VR-Bank im Altkreis Bersenbrück auch im Geschäftsjahr 2017 ein positives Ergebnis vorweisen. Besonders die hohe Kreditnachfrage bei der privaten Wohnungsbaufinanzierung freute Bankvorstand Ralf Stolte. „Bei der Baufinanzierung schlägt in der Regel unsere Qualitätsstrategie mit einer persönlichen, qualifizierten und individuellen Beratung die Angebote im Internet. Dies macht Mut für unser Geschäftsmodell“, berichtete Bankvorstand Stolte.

Für den Agrarbereich gab Frank Neuenfeld einen Überblick über die gute Geschäftsentwicklung in diesem Marktsegment. „Im Ankumer Mischfutterwerk konnte die Mischfutterproduktion im Geschäftsjahr 2017 mit 130000 Tonnen leicht gesteigert werden. Der gesamte Warenumsatz des Zweigbetriebes Raiffeisenagrar steigerte sich in 2017 moderat auf 90 Millionen Euro“, berichtete Prokurist Frank Neuenfeld.

Auf Ehrung verzichtet

Aufsichtsratsvorsitzende Karl Hülsmann verabschiedete zusammen mit Morhaus und Stolte in der Generalversammlung die ehemaligen Aufsichtsräte und Warenbeiräte. Sie überreichten zum Dank eine Ehrenurkunde mit Präsent. Aber nur einige waren angesichts der Querelen des vergangenen Jahres erschienen, um diese Auszeichnung in Empfang zu nehmen.


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