Ernennungen und Beförderungen 20 Baumeinsätze für die Feuerwehr Neuenkirchen

Von Bjoern Thienenkamp

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Drei Ernennungen und neun Beförderungen sind das erfreuliche Resultat der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen. Foto: Björn ThienenkampDrei Ernennungen und neun Beförderungen sind das erfreuliche Resultat der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen. Foto: Björn Thienenkamp

Neuenkirchen. Erstmalig leitete Maik Geers, der stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen, die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus an der Von-Galen-Straße. Während der 90-minütigen Zusammenkunft zeigte sich, dass er auch das gut kann.

Maik Geers sprang für den erkrankten Ortsbrandmeister Dieter Dohm ein und führte durch die Zusammenkunft. Er gab die Anzahl der Mitglieder mit 69 an, davon 47 aktive und 22 in der Altersabteilung sowie 30 fördernde Mitglieder.

14 Einsätze weniger als 2016

Rückblick: „Wir können wieder auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr zurückblicken, obwohl mit insgesamt 60 Einsätzen 14 Einsätze weniger als im Vorjahr verzeichnet wurden“, leitete Geers den Jahresbericht ein: Zwölf Brandeinsätze, 48 Hilfeleistungen, zwei Übungen und keinen Fehlalarm. „Bei den Brandeinsätzen war vom Schwelbrand bis zu einem Küchenbrand in einem leer stehenden Haus alles dabei“, sagte Maik Geers. „Die Hilfeleistungen umfassten wieder das gesamte Programm, wie Kanalspülen, Öl binden oder Streckensicherungen“, listete der stellvertretende Ortsbrandmeister auf. Mit 20 Einsätzen war die Zahl der Baumeinsätze nach starkem Sturm aber recht hoch.

„Einmal im Jahr haben wir das Glück zu feiern“, sagte Christian Ruwe über die Arbeit des Festausschusses, die vom Maibaumaufstellen über Boßeln bis hin zum Wandertag geht. Über die Kassenlage berichtete insbesondere hinsichtlich des Feuerwehrfestes Kassierer Josef Oeker.

Zusammen 7136 Stunden geleistet

Statistik: Bei den Brandeinsätzen wurden 655 Stunden, bei den Hilfeleistungen 786 Stunden geleistet, zusammen also 1421. Zuzüglich 2666 Stunden bei Gruppendiensten und Dienstabenden, 2758 bei Versammlungen und Lehrgängen sowie 341 für die Gerätewarte kommen so 7136 Stunden zusammen.

Bei den Fahrzeugen habe der ELW 1 im vergangenen Jahr 5661 Kilometer geleistet, das TLF 16/24 sei 347 Kilometer gefahren, hinzu kämen acht Pumpenstunden, also 560 Kilometer, beim LF 10/6 kämen zu den 722 gefahrenen Kilometern noch fünf Pumpenstunden, also 350 Kilometer. Der RW 1 sei 1220 Kilometer gefahren, was insgesamt 8860 Kilometer ergebe. Die Tragkraftspritze sei dreieinhalb Stunden im Einsatz gewesen.

Auf Landesebene seien folgende Lehrgänge absolviert worden: Truppmann Teil 1 (Jonas Kempe, Felix Mitgös und Laurin Ruwe), Maschinisten (Stefan Hülsmann), Sprechfunk digital (Jan Dohm und Eva-Maria Meese), Atemschutzgeräteträger (Gustavo Rego-Barreiro) und Technische Hilfe (Sven Christ).

An der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy oder Celle seien folgemde Kurse absolviert worden: Truppführer (Sven Christ), Gruppenführer Teil I und II (Stefan Hülsmann), Atemschutzgerätewart (Mirco Finck) und Gebäudeeinsturz (Dieter Dohm und Maik Geers).

Update für Digitalfunk

Grußworte: „Ich danke für die geleistete Arbeit“, sagte Herbert Kempe. „Beim Digitalfunk gibt es jetzt ein neues Update, und auch für das Funkloch in Weese steht eine Lösung parat“, berichtete der Gemeindebrandmeister. Da eine Software für den Atemschutz 8000 Euro koste, kritisierte er die Monopolstellung des Herstellers. Die Samtgemeinde-Übung werde dieses Jahr in Voltlage stattfinden.

„Ich freue mich ganz besonders, wie viele bereit sind, sich Weiterbildungslehrgängen zu stellen, und über die vielen jungen Kameraden dabei“, sagte Hildegard Schwertmann-Nicolay. „Das ist enorm und geht über das normale Ehrenamt hinaus“, urteilte die Samtgemeindebürgermeisterin, die auch den Dank von Rat und Verwaltung überbrachte.

Ohne Ehrenamt kein Rettungswesen

„Auf dem Land wäre das Rettungswesen ohne Ehrenamt nicht aufrechtzuerhalten“, dankte auch Neuenkirchens Bürgermeister Vitus Buntenkötter. Grüße aus Voltlage übermittelte der Ortsbrandmeister Richard Hölscher, aus Merzen Ortsbrandmeister Martin Kornhage.

Ehrungen: Für seinen vorbildlichen und engagierten Einsatz wurde Georg Ruwe geehrt, der nach seinem Eintritt 1983 nun von den Aktiven in die Altersabteilung wechselt.

Ausblick: Für den 27. Oktober ist eine Fahrt zum Flughafen Hannover geplant.


Ernennungen und Beförderungen: Zum Feuerwehrmann ernannt wurden in der Jahreshauptversammlung Jonas Kempe, Felix Mitgös und Laurin Ruwe. Eva-Maria Meese wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Mirco Finck zum Oberfeuerwehrmann. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden Sven Christ, Stefan Hülsmann, Andre Rüther und Patrick Wagner. Zum Ersten Hauptfeuerwehrmann wurden Andreas Düsing, Christian Ruwe und Alexander Schulte befördert. 2001 eingetreten und seit 2013 im Ortskommando, ist Maik Geers nun Hauptlöschmeister.

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