Was bewegt 14- bis 21-Jährige? Samtgemeinde Neuenkirchen plant Jugendkonferenz

Von Christian Geers

Das Gespräch mit den Jugendlichen suchen will die Samtgemeinde Neuenkirchen. Ende Mai 2018 soll es dazu eine Art Jugendkonferenz geben. Foto: Herbert Kempe/ArchivDas Gespräch mit den Jugendlichen suchen will die Samtgemeinde Neuenkirchen. Ende Mai 2018 soll es dazu eine Art Jugendkonferenz geben. Foto: Herbert Kempe/Archiv

Neuenkirchen. Was interessiert und bewegt die 14- bis 21-Jährigen in den Gemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage? Welche Angebote fehlen den Jugendlichen in ihren Orten? Antworten aus erster Hand erhofft sich die Samtgemeinde mit der Jugendkonferenz am Donnerstag, 31. Mai.

Entsprechende Pläne hat Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay am Montag in einer Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales und Ehrenamt der Gemeinde Neuenkirchen mitgeteilt. Zuvor hatte sich auch der Ausschuss für Bildung, Familie und Soziales der Samtgemeinde mit der Frage beschäftigt, wie Jugendliche mehr an den Entscheidungen in den Kommunen beteiligt werden könnten.

Workshops und Gespräche geplant

Klar ist, dass die Samtgemeinde zunächst mit der Unterstützung eines Beratungsbüros eine Art Jugendkonferenz einberufen will. „Ob das der Name ist oder ein anderer gefunden wird, steht noch nicht fest“, so Schwertmann-Nicolay. Wohl aber gebe es erste Ideen für den Ablauf dieser ganztägigen Veranstaltung Ende Mai. Dazu sollen alle 14- bis 21-Jährigen aus Merzen, Neuenkirchen und Voltlage eine persönliche Einladung erhalten. Geplant seien Workshops und Gespräche, die sich mit Themen aus dem Blick der Heranwachsenden beschäftigen. Anlass für die verstärkte Beteiligung der Jugend sei auch die Zertifizierung als familiengerechte Kommune, merkte die Verwaltungschefin an.

Zum Abschluss Diskussion mit Ratsvertretern

Der Tag soll nach einer ersten Überlegung morgens gegen 9/10 Uhr beginnen und gegen 17 Uhr enden. Dann haben die Teilnehmer der Jugendkonferenz die Chance, ihre Wünsche, Bedürfnisse, ihre Kritik und Anregungen den drei Gemeinderäten und dem Samtgemeinderat zu präsentieren und mit den Ratspolitikern ins Gespräch zu kommen. „In der Diskussion lässt sich gleich das eine oder andere klären, wie eine Umsetzung bestimmter Wünsche aussehen könnte“, sagte die Samtgemeindebürgermeisterin.