Kanalisation fast vollendet Neuenkirchener Baugebiet könnte Ende April baureif sein

Von Christian Geers


Neuenkirchen. Gut vorangekommen sind die Erschließungsarbeiten im Baugebiet am Fürstenauer Damm in Neuenkirchen. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte das Gelände Ende April baureif sein. Dann könnten die Häuslebauer beginnen, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Das teilte Reinhold Ricke, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Neuenkirchener Rathaus, auf Anfrage unserer Redaktion mit. Eine Verlängerung der Arbeiten sei aber aufgrund der Witterung grundsätzlich nicht auszuschließen. Zurzeit sind die Mitarbeiter der Dammer Straßenbaufirma Wübker damit beschäftigt, die letzten Arbeiten an den Schmutz- und Regenwasserkanälen auszuführen. Fertiggestellt seien bereits die Kontrollschächte im Schutzkanal, die sich auf den privaten Grundstücken befinden, so Ricke. Außerdem werde nach und nach der Schotter für die Baustraßen eingebaut. Die wiederum sind erforderlich, damit die weiteren Versorgungsträger in das rund fünf Hektar große Gebiet hineinfahren können. Zu verlegen sind noch die Trinkwasser-, Erdgas- und Stromleitungen sowie Telefon- und Breitbandkabel. Diese Arbeiten sollen Ende Februar/Anfang März beginnen.

Erschließung kostet rund 1,42 Millionen Euro

Grundsätzlich hätten die Arbeiten im Baugebiet Priorität. Wenn diese größtenteils abgeschlossen seien, werde mit der Erweiterung des Regenrückhaltebeckens begonnen. Wie berichtet, soll das bestehende Rückhaltebecken auf 15.000 Quadratmeter vergrößert werden. Die Erschließung kostet rund 1,42 Millionen Euro.

Kaufverträge werden im März unterzeichnet

Für drei Viertel der insgesamt 56 Bauplätze gibt es nach Angaben der Gemeinde Neuenkirchen konkrete Bewerber. „Zurzeit sind noch 14 Grundstücke frei“, sagte Reinhold Ricke. Im März sollen die Erbbaurechtsverträge zwischen Eigentümer und Käufer notariell beurkundet werden.