17 Jugendliche in Aktion Praktische Firmvorbereitung in St. Katharina Voltlage


cg/pm Voltlage. 17 Jugendliche aus der Kirchengemeinde St. Katharina in Voltlage werden an Pfingsten gefirmt. Zurzeit bereiten sie sich darauf vor – in Theorie und Praxis.

Die Firmvorbereitung in der Pfarreiengemeinschaft Merzen-Neuenkirchen-Voltlage findet in mehreren Themenblöcken statt, zuletzt trafen sich die Jungen und Mädchen am letzten Wochenende im Januar. Doch auch mit ganz praktischen Inhalten haben sich die Firmlinge beschäftigt und arbeiteten in den vergangenen Wochen und Monaten in vier Projekten mit.

Zeichen für Miteinander gesetzt

„Damit konnten die Firmlinge bewusst ein Zeichen in der Gesellschaft setzen, wie wichtig ein Miteinander ist“, erläutert Gemeindereferentin Christin Völker-Gerd. Es gibt um soziale Projekte, die mit denen die Jugendlichen die ganze Gemeinde einbeziehen konnten und mit denen sie „mit kleinen Gesten und Taten anderen Menschen eine große Hilfe bereiteten“. Spaß und Begeisterung sollten ebenfalls nicht zu kurz kommen, und auch der Glaube und christliches Handeln sollen in die Tat umgesetzt werden. Ziel sei gewesen, zu zeigen, „wie wichtig es ist, dass jeder kleine Schritt zu Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Solidarität beitragen kann“, so Völker-Gerd.

„Ein Produkt mehr“

Eine Gruppe hatte ihr Projekt „Ein Produkt mehr“ genannt und damit die Unterstützung der Fürstenauer Tafel in den Mittelpunkt gestellt. Mit Plakaten baten sie im Voltlager Supermarkt Kunden, bei ihrem Einkauf ein Produkt mehr zu kaufen und es als Spende der Tafel zukommen zu lassen. Drei Tage lang stand ein Einkaufswagen im Supermarkt, und einen Nachmittag lang standen die Firmlinge den Kunden Rede und Antwort. Am Ende konnten die Voltlager der Fürstenauer Tafel eine große Spende zukommen lassen.

Währem des „Lebendigen Adventskalenders“ in Voltlage gestaltete eine andere Gruppe in der Vorweihnachtszeit eine Adventsmeditation aus Liedern, Gebet, Gedichtenund Gesprächen. Dabei griffen die Firmlinge das Thema „Warum Geschenke zu Weihnachten?“.

Für Missionsarbeit

Als Bäcker betätigte sich eine dritte Gruppe. Sie backten Plätzen und verkauften diese im Anschluss an einen Jugendgottesdienst. Den Erlös in Höhe von fast 250 Euro spendeten sie für die Missionsarbeit des aus Voltlage stammenden Paters Johannes Sannig.

Die vierte Gruppe beteiligte sich an der Sternsingeraktion in der Voltlager Kirchengemeinde. Sie waren als „Heilige Drei Könige“ unterwegs und erinnerten an Gerechtigkeit, Frieden und Miteinander. Der Erlös kam der Sternsingeraktion zugute, und den gesammelten großen Korb mit Süßigkeiten reichten sie ebenfalls an die Fürstenauer Tafel weiter.