Engagement für Benachteiligte Zu Gast bei Richter Möbelwerkstätten in Fürstenau

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Unternehmenschef Reinhard Richter (Mitte) führt Landrat Michael Lübbersmann (links) und Bürgermeister Benno Trütken durch den Betrieb. Foto: WIGOS / Kimberly LübbersmannUnternehmenschef Reinhard Richter (Mitte) führt Landrat Michael Lübbersmann (links) und Bürgermeister Benno Trütken durch den Betrieb. Foto: WIGOS / Kimberly Lübbersmann

Fürstenau. Ob Hochwertige Messestände oder durchdachte Innenausstattungen für Ladenlokale: Der Name Richter Möbelwerkstätten hat deutschlandweit, aber auch international, einen hervorragenden Klang, wenn es um anspruchsvollsten Objektbau geht.

Bei einem Unternehmensbesuch informierten sich jetzt Landrat Michael Lübbersmann, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück Wigos, Siegfried Averhage, sowie eine Delegation der Samtgemeinde Fürstenau unter Leitung von Bürgermeister Benno Trütken über die aktuellen Entwicklungen.

Mehr Raum für Planung und Konstruktion

Zurzeit wächst das Unternehmen auf seinem Betriebsgelände an der Von-Tambach-Straße: Ein neuer Bürotrakt ist im Bau, der vor allem der Planung und Konstruktion künftig deutlich mehr Raum geben soll. „Hier entstehen großzügige Arbeitsplätze für unsere Arbeitsvorbereiter“, erläuterte Firmengründer und Inhaber Reinhard Richter. Die Planer und Konstrukteure bei Richter arbeiten eng mit den Designern und Architekten der Auftraggeber zusammen: „In dieser Branche sind neben höchster Qualität und unbedingter Zuverlässigkeit auch die Kontakte zu den Kreativen etwa in der Kosmetikindustrie oder bei den großen Autokonzernen sehr wichtig“, sagte Richter. Denn die Aufträge liefen fast immer über Mund-zu-Mund-Propaganda und persönliche Empfehlung. „Unsere Arbeit von heute ist der Türöffner für den Auftrag von morgen.“

Innovatives System für Büroausbauten entwickelt

Während der Schiffs- und der Objektbau jeweils rund 30 Prozent des Umsatzes ausmachten, entfielen auf das Segment Trennwände rund 40 Prozent. Das Unternehmen hat in diesem Bereich ein innovatives System für Büroausbauten entwickelt, das etwa bei Banken ausgezeichnet ankomme. Große Glaselemente sorgten für Leichtigkeit und Helligkeit, ermöglichten aber dennoch Privatsphäre. Auch die hochwertige Präsentation von Produkten in Ladenlokalen verschiedenster Branchen sei ein Standbein des Unternehmens. „Wir achten sehr darauf, nicht von einem Kunden abhängig zu sein“, erläuterte Richter die Unternehmensstrategie. So baue das Unternehmen im Objektbau durchaus auch hochwertige Einzel- oder Serienmöbel. Außerdem punkte es durch Leistung aus einer Hand, so Richter: Alle Elektro-, Maler- und Schlosserarbeiten könnten zuverlässig mit abgewickelt werden.

Fast ausschließlich Fachkräfte beschäftigt

Rund 90 Mitarbeiter sind bei Richter beschäftigt – fast ausschließlich Fachkräfte. Für die Montagen von Messeständen oder Ladeninterieurs sind die Beschäftigten im gesamten Bundesgebiet, aber auch international unterwegs – zum Beispiel im arabischen Raum. „Wir bilden kontinuierlich aus, um auf eigenen Fachkräftenachwuchs zurückgreifen zu können“, schildert die Unternehmerin Christa Richter. Dabei engagiert sich Richter unter anderem für sozial benachteiligte Jugendliche und stellt Praktikumsplätze für junge Menschen zur Verfügung, die besondere Unterstützung benötigen. So sind schon mehrere dauerhafte Arbeitsverhältnisse entstanden. Auch der Beschäftigung von Flüchtlingen steht Richter sehr aufgeschlossen gegenüber: „Es lohnt sich immer, in die Mitarbeiter zu investieren, denn sie sind die Basis für den Unternehmenserfolg“, ist das Unternehmerehepaar überzeugt.


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