„Spony malt“ noch bis 5. September Fürstenauer Ausstellung in Venedig eröffnet


pm/ja Fürstenau. „Spony malt.“ Unter diesem Ausstellungsmotto zeigt Günter Sponheuer aus Fürstenau noch bis zum 5. September im Palazzo Albrizzi-Capello in Venedig 35 seiner Werke. Schon am 3. August machte er sich mit seiner Frau Regine und den Bildern auf den Weg nach Italien und erlebte viel.

Nach einem Zwischenstopp in Trient trafen Renate und Günter Sponheuer am 4. August voller Vorfreude in Venedig ein und verluden die Kunstwerke auf einen Lastkahn, der sie gemeinsam mit den Bildern durch die venezianischen Kanäle schipperte. Nach der 20-minütigen Fahrt trafen die beiden am Palazzo Albrizzi-Capello ein. Professorin Nevia Pizzul-Capello und ihrem Team begrüßten sie. Die langjährige Präsidentin der deutsch-italienischen Kulturgesellschaft Venezia, hatte – wie berichtet – Günter Sponheuer eingeladen. Sie zeigte ihm zunächst die fünf in weiß gehaltenen Ausstellungsräume in der ersten Etage des Palazzos. Ihre Mitarbeiter halfen, die Bilder nach den Vorgaben von Günter Sponheuer aufzuhängen. Das war angesichts von Temperaturen von 35 Grad eine schweißtreibende Angelegenheit, die selbst für die wärmegewohnten Venezianer belastend war.

Überraschungsbesuch der Tochter

Nachdem alle Vorbereitungen getätigt waren, trafen am 5. August die geladenen Gäste zur Ausstellungseröffnung ein. Das „Karlsruher Konzert-Duo“ mit Reinhard Armleder (Violoncello) und Dagmar Hartmann (Pianoforte) spielte unter anderem Werke von Mendelsohn Bartholdy und Rachmaninow. Das einstündige hochkarätige Vernissage-Konzert genoss das Publikum in dem mit wunderbaren Wand- und Deckengemälden prunkvoll ausgestatteten Musiksaal des Palazzos. Später stellte sich dann heraus, dass das Duo bereits bei den Quakenbrücker Musiktagen sowie im Fürstenauer Schloss gespielt hat.

Günter Sponheuers Freund und Förderer Rainer Heneweer aus Essen/Ruhr, führte schließlich in die Bilderschau ein – übersetzt von einem Mitglied aus dem Capello-Team.

Neben einem befreundeten Ehepaar, das aus Bippen angereist war, überraschte Sponheuers Tochter Helena Jäger aus Berge mit ihrem Partner die Eltern mit ihrem Besuch der Vernissage. Da habe es natürlich ein freudiges „Hallo“ gegeben, so Günter Sponheuer.

ein Bild für die Biennale?

Anschließend erfolgte die Begehung der Ausstellung, in der der Fürstenauer mit Hilfe von Nevia Pizzul-Capello die Fragen der Gäste zu den Werken. Besonders freute sich Sponheuer, dass eine Maler-Kollegin bei den herrschenden Temperaturen den weiten Weg aus Mailand auf sich genommen hatte, nur um bei der Ausstellungseröffnung dabei zu sein.

Nevia Pizzul-Capello deutete zudem an, dass sie versuchen werde, Günter Sponheuers Diptychon „Ein ungleiches Paar“ im Ausstellungs-Begleitprogramm der „Cinema biennale open 2017“ als deutschen Beitrag unterzubringen. Darüber habe er sich sehr gefreut, so Günter Sponheuer.

Leider konnte der Fürstenauer die mitgebrachten Gastgeschenke nicht überreichen. Die Pralinen aus dem Geschäft seiner Frau Regine hatten schlicht der Hitze nicht standgehalten. Er will nun für den Venedig-Besuch im September neue Pralinen besorgen. Hoffentlich schmilzt das Gastgeschenk dann nicht wieder hin.


0 Kommentare