Rund um die Uhr im Wasser Schwimmer schaffen 651 Kilometer beim 24-Stunden-Schwimmen in Bippen

Von Liesel Hoevermann

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Bippen. Das 24-Stunden-Schwimmen in Bippen ist ein fester Sommertermin im Kalender vieler Menschen in Bippen, Berge und Umgebung. 651 Kilometer haben die Schwimmer im Freibad geschafft.

230 Schwimmbegeisterte schafften zusammen die beeindruckende Gesamtleistung von 651.053 Metern, pro Person also 2.831 Meter im Durchschnitt. Bei je 1000 Metern wurden die Schwimmenden mit einer La-Ola-Welle von den fleißigen Helfern gefeiert, die jede geschwommene Bahn notierten und addierten. Beim zwölften 24-Stunden-Schwimmen war die Stimmung klasse und es ist wohl auch die große Familienatmosphäre, die bei diesem sommerlichen Event Menschen in jedem Alter ins Bippener Freibad lockt.

30 Kilometer geschwommen

Die jüngsten Schwimmer mit je fünf Jahren waren diesmal Jule Behnert und Mattes Pittke, die ältesten Rolf Uphaus und Natti Essmann. Sie alle bekamen Preise ebenso wie die Teilnehmer mit besonderen Schwimmleistungen. Bei den Erwachsenen schaffte Carsten Meyer mit 30 Kilometern und 50 Metern die beste Leistung bei den teilnehmenden Männern, bei den Frauen gelang dies Petra Sievers Over-Behrens mit genau 20 Kilometern Metern. In der Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen zeigte Christine Konradi mit 10 Kilometern und 250 Metern eine Topleistung. Jorres Loharens beeindruckte zudem mit runden 20 Kilometern. Beide sind konsequent leistungsstarke Schwimmer, wie ihre sich steigernden Ergebnisse in den vergangenen Jahren beim 24-Stunden-Schwimmen beweisen.

Einige Gruppen waren ebenfalls angetreten – mit unterschiedlich großen Teilnehmerzahlen. Hier entschied am Ende die durchschnittliche Schwimmleitung pro Person über die Preisvergabe. Danach erreichten die „Nachtschwärmer“ mit 4095 Metern pro Person den dritten Platz, den zweiten belegte die Gruppe „The King“ mit durchschnittlich 5243 Metern. Sieger wurden die Teilnehmer vom „Lauftreff“ mit 6630 Meter por Person. Für die Kinder und Jugendlichen, die mindestens 2000 Meter geschwommen waren, gab es zusätzlich eine Schwimmbrille, für Schwimmleistungen über 4000 Meter in der gleichen Altersklasse gab es eine Taucherbrille.

Mitternachtssuppe zur Stärkung

Die Preise vergab am Sonntagmorgen die Fördervereinsvorsitzende Anja Schmidt zusammen mit Schwimmmeisterin Maria Kirk. Außerdem gab es zusätzliche Sachpreise aus der großen Tombola, an der alle Schwimmer per Los teilgenommen hatten. Die hatten die Mitglieder des Fördervereins ebenso organisiert wie die kulinarische Versorgung rund um die Uhr. Ein reichhaltiges Kuchenangebot hatten freiwillige Helfer vorbereitet, außerdem gab es Gegrilltes. Die Mitternachtssuppe und das Frühstück am Sonntagmorgen sorgten bei den hungrigen Schwimmern zusätzlich für neue Kräfte.


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