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Total verrückter Wasserspaß Ma-li-Bu gewinnt Badewannenrennen im Bippener Freibad

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Bippen. In Badewannen sitzend und mit Paddeln ausgestattet versuchen die Teilnehmer des Badewannenrennens im Bippener Freibad den Sieg zu erlangen. Am Ende geht der Sieg an Ma-li-Bu.

Statt gemütlich bei Kerzenschein, guter Musik und vielleicht sogar Rosenblättern ein Bad zu genießen, entfremden die Bippener die Wanne für ihre Zwecke und veranstalten ein Rennen.

Gerade aus ist nicht so einfach

Je zwei Teilnehmer bilden dabei ein Team. Drei Teams kämpfen pro Rennen um den Sieg in diesem kuriosen Wettkampf. Ihre Aufgabe ist es, das Freibadbecken zu durchqueren, die gelbe Ente zu umrunden und wieder zurück zu paddeln. Leichter gesagt, als getan. Das Boot der beiden achtjährigen Teilnehmerinnen Sina und Nina schwankt ganz schön und noch klappt es nicht so gut mit dem Geradeaus fahren. „Im nächsten Rennen versuchen wir, gleichmäßiger zu paddeln“, analysiert Sina ihren ersten Versuch.

Kostüm ist kein Muss

Dafür sehen die beiden aber klasse aus. Als Pippi Langstrumpf haben sie sich verkleidet. „Ein Kostüm ist kein Muss, aber gern gesehen“, erklärt Schwimmmeisterin Maria Kirk. Sie selbst tritt im neonpinken Bikini mit passender Perücke an den Start. Bei ihr klappt die Fahrt auf Anhieb. Sie habe sich aber auch extra die hohe Badewanne ausgesucht, die laufe nicht so schnell mit Wasser voll, erklärt die Expertin. „Aber das Paddeln ist etwas anstrengender, weil man so tief sitzt“, gibt sie dann noch zu.

Aber letztendlich steckt weniger Wissenschaft, als mehr Spaß im Badewannenrennen. Der Meinung ist auch Rainer Braun. Er moderiert das Spektakel an diesem Tag und ihm gehören die Wannen. Rainer Braun hat die Agentur Kids World Events und tingelt mit den Wannen durch ganz Deutschland.

Wackliges Fußballfeld

Bevor es für die Pippi Langstrümpfe, Prinzessinnen, Gangster und Fußballfans erneut in die Wannen geht, haben die Organisatoren noch einen kleinen Extra-Wettkampf in petto. Die Verschnaufpause zwischen zwei Badewannenrennen nutzen sie um eine Art Fußballfeld auf dem Wasser zu errichten. Es gibt ein Tor und einen Ball, aber da hören die Ähnlichkeiten mit dem beliebten Rasensport auch schon auf. Statt auf ebener Fläche, müssen die Teilnehmer über wackelige, schwimmende Inseln laufen und am Ende versuchen einen Ball in das Tor zu schießen.

Angenehme Wassertemperatur

Gar nicht so einfach. Die meisten der heutigen Elfmeterschützen landen schon frühzeitig im Wasser. Das ist aber nicht schlimm. Denn mit 25 Grad Temperatur ist es dort sicher wärmer als am Beckenrand.

Lisa und Maria jubeln

Und dann haben die Teams in der zweiten Runden noch einmal die Chance, sich so richtig ins Zeug zu legen, um ihre Platzierung zu verbessern. Aber immer gilt, darauf zu achten, nicht zu viel Wasser ins Boot zu bekommen. Am späten Nachmittag steht dann der Sieger fest: Das Gewinnerteam heißt Ma-li-Bu mit Lisa Kreuzer und Maria Kirk. Das beste Kostüm hatten Marie Schwietert und Laura Stenzel als Prinzessinnen und natürlich als Pippi Langstrumpf auch Nina Upmann und Sina Heiduk. Elfmeterkönigin wurde Lina Fey.


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