Wolfgang Broermann übergab Scheck 3000 Euro für Flüchtlingshilfe in Fürstenau gespendet

Von Jürgen Schwietert

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Fürstenau Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Freude war auf allen Seiten groß: Herbert Gans, Wolfgang Broermann, Antigone Mally, Bernhard Rolfes und Anke Kusche bei der Scheckübergabe. Foto: Jürgen SchwietertDie Freude war auf allen Seiten groß: Herbert Gans, Wolfgang Broermann, Antigone Mally, Bernhard Rolfes und Anke Kusche bei der Scheckübergabe. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Das Café der Begegnung in Fürstenau ist ein Erfolg. Flüchtlinge und Einheimische treffen sich regelmäßig und lernen sich kennen. Die Arbeit würdigte nun Wolfgang Broermann auf besondere Weise: Er stellte 3000 Euro für die Integrationsarbeit zur Verfügung – ein stattlicher Betrag.

Das Café der Begegnung findet an jedem zweiten Dienstag im Monat mit wechselnden Organisatoren im evangelisch-lutherischen Gemeindehaus St. Georg statt. Die Gäste können dort auf unkomplizierte Weise Berührungsängste abbauen und Kontakte knüpfen, wie die Integrationsbeauftragte der Samtgemeinde, Antigone Mally gerne betont.

„Es ist mir eine Ehre“

Beim jüngsten Treffen war nun der Vorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Georg mit Pastorin Anke Kusche an der Spitze als Ausrichter federführend aktiv. Die Mitglieder hatten unter anderem Kuchen gebacken. Als besonderen Gast konnte die Runde zudem Wolfgang Broermann begrüßen. Der Fürstenauer feierte kürzlich seinen 90. Geburtstag. Dabei verzichtete er auf Geschenke und bat statt dessen um eine Zuwendung für einen gemeinnützigen Zweck. Gemeinsam mit Bernhard Rolfes von der Volksbank Osnabrücker Nordland überbrachte der Jubilar nun einen Scheck über 3000 Euro für die Flüchtlingshilfe. „Ich bin gerne dieser Einladung gefolgt. Es ist mir eine Ehre; von der Freude erst gar nicht zu sprechen“, sagte er bei der Scheckübergabe.

„Sich selbst in die Gesellschaft einbringen“

Wolfgang Broermann berichtete zudem aus seinem Leben und ging dabei auch auf die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Damals sei es gelungen, Millionen von Flüchtlingen in Deutschland zu integrieren. Das müsse auch heute wieder möglich sein, betonte Wolfgang Broermann. Er forderte zudem die Flüchtlinge auf, sich selbst in die Gesellschaft einzubringen und sich zu integrieren.

Antigone Mally und Bürgermeister Fürstenaus Herbert Gans dankten sich ausdrücklich für die Zuwendung. Das nächste Café der Begegnung findet übrigens am 11. Juli statt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN