Ferien- und Freizeitpark Fürstenau: Vom Uffz-Heim zum Uffz

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Fürstenau. Einst gingen dort die Unteroffiziere ein und aus. Seit der Schließung der Pommernkaserne im Jahr 2007 steht das Unteroffiziersheim – Uffz-Heim genannt – leer. Das wird sich wieder ändern. Weihnachten 2013 soll das Gebäude auf dem Gelände des Ferien- und Freizeitparkes Fürsten Forest wieder öffnen – als „Uffz“ mit Bistro, Kneipe und Disco. Und wer weiß: Vielleicht schauen dann ja auch wieder einige ehemalige „Uffze“ vorbei.

Mit dem Entkernen des Gebäudes haben die Betreiber des Ferien- und Freizeitparkes bereits begonnen. Von der Decke hängen lose Kabel, die Stahlträger sind entkleidet, Zwischenwände entsorgt worden. Nur noch wenig erinnert an eine der letzten Tagungen in dem Gebäude im Jahr 2007. Damals kamen Reitsportexperten, Vertreter des Landkreises sowie der Stadt Fürstenau zusammen, um die Idee für einen Pferdesport-Campus auszuloten. Aus dem Projekt ist bekanntlich nichts geworden. Stattdessen stiegen drei niederländische Investoren ein, die seither das Kasernengelände nebst Übungsplatz zu einem Ferien- und Freizeitpark umbauen.

Derzeit liegt nun das Augenmerk auf dem Uffz. Dieses weitere gastronomische Angebot sei notwendig, weil Antjes Lounge nicht mehr ausreiche, um alle Gäste aufzunehmen, erklärt Projektmanager Cees Meekers. Das Uffz sei deshalb eine sinnvolle Ergänzung. Es werde an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein. Neben dem gastronomischen Angebot mit kleinen Snacks könnten die Gäste die Kegelbahn nutzen, Billard und Dart spielen oder tanzen. Das Uffz sei dabei keineswegs nur für Gäste des Ferien- und Freizeitparkes gedacht. So wie in Antjes Lounge könnten alle Menschen aus der Region dort ihren Spaß haben, so Cees Meekers. Am Wochenende gebe es zudem Discoabende.

Das Projekt werde mit Handwerkern aus der Umgebung realisiert, betont Cees Meekers. Die Bauleitung habe der Fürstenauer Johannes Fritze. Was noch fehle, sei ein Betreiber für das Uffz. Die Gespräche liefen bereits, so Cees Meekers.

Unterdessen gehen die Vorbereitungen für den Abriss von alten Kasernengebäuden weiter. Insgesamt zehn Gebäude sollen in diesem Jahr dem Erdboden gleichgemacht werden. „Wenn das passiert ist, haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht“, sagt Cees Meekers. Dann könnten die Planungen für den Ferien- und Freizeitpark endlich vorangehen – beispielsweise für den Hotelbau oder für den Umbau der ehemaligen Bundeswehrkantine zu einem Tagungsgebäude mit Großgastronomie.

Eine weitere Baustelle ist die Kampfmittelbeseitigung auf dem Übungsgelände. Auch dort können die niederländischen Investoren erst weiterplanen und Projekte umsetzen, wenn wirklich alles geräumt ist. 70 Hektar sind inzwischen fertig bearbeitet, weitere 290 Hektar warten noch, wie Fürstenaus Stadtdirektor Peter Selter berichtet. Kurzum: Es geht voran – wenn auch in kleinen Schritten.


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