Fragebogenaktion geplant Fürstenauer Jugendparlament tagt in Grafeld

Von Siegfried Wistuba

Für eine professionelle Leitung der Jugendparlamentssitzung in Grafeld sorgten (von links) Matthias Löning, Daniel Santel und Karin Hardebeck. Foto: Siegfried WistubaFür eine professionelle Leitung der Jugendparlamentssitzung in Grafeld sorgten (von links) Matthias Löning, Daniel Santel und Karin Hardebeck. Foto: Siegfried Wistuba

Grafeld. Für die zweite Sitzung in diesem Jahr war das Jugendparlament der Samtgemeinde Fürstenau erstmals in der Gemeinde Grafeld zu Gast.

Der hufeisenförmige Tischaufbau im dortigen Jugendheim vermittelte schon optisch einen professionellen Politikeindruck. Aber auch die Tischvorlagen und die Form der 18 Punkte umfassenden Tagesordnung ließen keinen Unterschied zu den Sitzungen von Politikprofis erkennen.

Pünktlich um 18 Uhr eröffnete der Vorsitzende David Santel die Sitzung und ließ in seinem Rückblick noch einmal die verschiedenen Aktivitäten und Anregungen der vergangenen Monate Revue passieren. Danach richtete die Versammlung den Blick nach vorn. Unter reger Beteiligung aller Mitglieder wurden Vorschläge für die Ferienspaß-Aktionen, aber auch schon für Aktionen im Dezember als Highlights des Monats vorgeschlagen, diskutiert oder ergänzt.

Einen breiten Rahmen für Vorschläge und Diskussionen nahm die Idee einer Umfrage ein, die in Form eines Fragebogens in den weiterführenden Schulen der Samtgemeinde durchgeführt werden soll. Damit wird eine Gelegenheit geboten, bisherige Jugendangebote in Fürstenau zu beurteilen und Wünsche zu äußern.

Zum Blick nach vorn des Jugendparlamentes gehörte ebenso die Gestaltung und laufende Aktualisierung einer eigenen Internetseite, deren Voraussetzungen jetzt gegeben sind und die Realisierung gestartet werden kann.

Unter dem Punkt Anfragen und Anregungen kam das Thema der Jugendfreizeitstätte in der „1912 Schule“ zur Sprache, das sich nach den Vorstellungen der Jugendlichen noch nicht optimal entwickelt hat.

Zum letzten Tagesordnungspunkt, der Bürgerfragestunde, wünschte sich die Versammlung, dass auch Gäste ihrer Altersklassen zu den Veranstaltungen und Sitzungen kommen sollen. „Wir wollen ein Sprachrohr für die Jugend sein“, so die Zielsetzung des Jugendparlamentes.

Der einzige Gast der Sitzung, Grafelds Bürgermeister Wilhelm Apke, meldete sich zu Wort und dankte allen Mitgliedern des Gremiums für ihr Engagement und die erfolgreiche Arbeit: „Macht weiter so, denn ihr seid auf einem guten Weg“ .


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