Thermik abgerissen Segelflieger landet sauber auf Acker bei Fürstenau


Schwagstorf/Merzen. Verflixtes Aprilwetter: Am Sonntagnachmittag verlor ein Segelflugzeug den Auftrieb und musste auf einem Acker an der Grenze der Gemeinden Merzen und Fürstenau im Osnabrücker Nordkreis landen. Die beiden Insassen bleiben unverletzt.

Klaus-Peter Vallo wirkt am Telefon sehr entspannt. Als Fluglehrer war er mit einem erwachsenen Flugschüler im Zweisitzer „Artland-Drache“ des Luftsportvereins Quakenbrück unterwegs. „Dann riss die Thermik ab,“ schildert er. Das Duo sichtete einen großen freien Acker nicht weit von der Bundesstraße 214. Dort, an der Straße Benken-Bokern, ziemlich genau an der Gemeindegrenze zwischen Merzen und Fürstenau, brachten sie ihren Drachen ohne gestauchte Beine oder Flügel auf den Boden zurück. Ein Anruf beim Flugplatz in Quakenbrück, berichtet der ehrenamtliche Fluglehrer weiter, kurz darauf war der Spezialanhänger für den Rücktransport des Flugzeuges schon an Ort und Stelle.

Herbert Kempe, Feuerwehrchef der Samtgemeinde Neuenkirchen und Fotograf, bekam über die sozialen Netzwerke Wind von der Sache. Als er kurz darauf eintraf, hatte der Abbau der Flügel für den Transport schon begonnen.

Auch die Polizei Bersenbrück sieht den Zwischenfall entspannt. Ein Beamter spricht von einer kontrollierten Landung, die hin und wieder vorkommen könne. Die Piloten müssten sich auch nicht bei Polizei melden, lediglich den Grundbesitzer informieren.


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