Fernsehteam im Klassenzimmer Drei neue Lehrer für die Oberschule Berge

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Berge. Gleich drei neue Lehrer, eine Unterrichtsversorgung von 99 Prozent und eine bunte Mischung von Schülerinnen und Schülern – die Oberschule am Sonnenberg in Berge (OBS) konnte sich jetzt der Aufmerksamkeit der Medien, auch des NDR-Fernsehens, sicher sein.

Für einen Moment war es ganz still im Lehrerzimmer der Oberschule am Sonnenberg. Nur das Rascheln der Lehrerkalender, dieser berüchtigten kleinen Bücher, in das Lehrer gerne Noten eintragen, war zu hören. Es ist Viertel nach Neun, das Kollegium hat sich im Lehrerzimmer getroffen und Schulleiter Gerd Beckmann betritt das pädagogische Zentrum der Oberschule zusammen mit den drei neuen Pädagogen, die zu Halbjahresbeginn ihre Tätigkeit an der Oberschule aufnehmen. Jetzt stehen sie da, Andrea Lonnemann, Carina Wilke und Johannes Brinkmann, allesamt frischgebackene Lehrer.

Unterrichtsversorgung von 99 Prozent

Die Anspannung ist den jungen Pädagogen ein wenig anzumerken. Jeder von ihnen wird nach einer kurzen Vorstellung mit kräftigen Applaus begrüßt. Und die Anspannung? Die ist schnell vorbei und wird von allen Seiten einfach weggelächelt. Auch NDR-Journalistin Kathrin Kampmann hatte sich zusammen mit ihrem Team, Kameramann Werner ter Brink und Toningenieur Jens Bachmann von Osnabrück auf den Weg nach Berge gemacht. Kathrin Kampmann: „Berge ist wirklich schön“. Sie hatte Fragen zu den neuen Lehrkräften, der Unterrichtsversorgung und den Abläufen an der Oberschule im Gepäck. Schulleiter Gerd Beckmann und Konrektorin Helena Jäger standen Rede und Antwort. Und siehe da: die Unterrichtsversorgung liegt an der Oberschule nicht bei 90 Prozent, wie politisch in Hannover häufiger diskutiert, sondern jetzt bei 99 Prozent. Das liegt auch daran, dass die drei neuen Lehrer jetzt ihren Dienst aufgenommen haben. Sie gehören zu den 1000 Lehrern, die zum 1. Februar vom Land Niedersachsen eingestellt wurden.

Stärken der Oberschule für Bewerber interessant

Da ist Andrea Lonnemann aus Ankum, die Lehrerin, die seit November bereits als Vertretungslehrerin arbeitet und die mit ihren Fächern Physik und Hauswirtschaft eine „geniale“ Fächerkombination bietet und damit zwei Mangelfächer ausfüllen kann. Sie habe in Berge die Möglichkeit, am Konzept des Hauswirtschaftsunterrichts mitzuarbeiten, der in Berge ab Klasse 5 und nicht erst ab Klasse 7. Benimmregeln zum Beispiel könnten gar nicht früh genug gelernt werden, so Andrea Lonnemann. Carina Wilke macht sich jetzt morgens von Kettenkamp auf den Weg nach Berge. Sie hat, genau wie ihre neue Kollegin, gezielt eine Initiativbewerbung an die Oberschule Berge geschrieben. Ihre Fächer Wirtschaft und Geschichte würden wunderbar zu den Stärken der Oberschule in Sachen Berufsorientierung, Schülerfirma und digitaler Ausstattung passen. Johannes Brinkmann aus Mettingen ist in seinem Fächern Sport und Geschichte und fachfremd für Englich eingesetzt. Die Schule und vor allem die neue Sporthalle habe ihn sehr angesprochen, so der gebürtige Merzener.

Interesse an einer Schule im ländlichen Raum

Eines war für alle drei ausschlaggebend: an einer gut aufgestellte Schule im ländlichen Raum mit einem aktiven Team zu arbeiten. Übrigens stresse es sie nicht sehr, wenn Fernsehen und Zeitung dabei sind. Dass sie beim Unterricht Gäste hätten, seien sie aus dem Referendariat gewohnt. Jetzt sei es aber etwas entspannter, oder wie sie eher sagen: „Alles „Safe“.


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