Zehn Flächen schon vergeben Große Nachfrage nach Hollensteder Baugrundstücken

Ziel erreicht: Bernhard Schulting aus Hollenstede (Dritter von rechts) freute sich zusammen mit den Vertretern der Stadt Fürstenau, der Kreissparkasse und der Baufirmen, dass er Landwirt Josef Strootmann (links) überreden konnte, das Bauland zu verkaufen. Foto: Peter SelterZiel erreicht: Bernhard Schulting aus Hollenstede (Dritter von rechts) freute sich zusammen mit den Vertretern der Stadt Fürstenau, der Kreissparkasse und der Baufirmen, dass er Landwirt Josef Strootmann (links) überreden konnte, das Bauland zu verkaufen. Foto: Peter Selter

Hollenstede . Im Fürstenauer Ortsteil Hollenstede entstehen derzeit 16 neue ländlich gelegene Baugrundstücke. Nach dem jetzt erfolgten Spatenstich und den laufenden Tiefbauarbeiten können, je nach Witterung, die ersten Häuser ab dem Frühjahr gebaut werden.

Da waren sich jetzt alle Beteiligten beim symbolischen Spatenstich einig: Hätte es nicht den nachhaltigen Einsatz von Bernhard Schulting gegeben, würden derzeit keine freien Baugrundstücke in Hollenstede zur Verfügung stehen. Der frühere Ratsherr und stellvertretende Bürgermeister habe über Jahre hinweg keine Gelegenheit ausgelassen, das Projekt nach vorne zu bringen, betonte Bürgermeister Herbert Gans.

Einfamilienhäuser und Doppelhäuser möglich

Das bestehende Baugebiet „August-Schröder-Straße“ wird durch die neuen Grundstücke erweitert. Die dafür erforderliche Änderung des Bebauungsplanes liegt vor, die Grundstücke sind vermessen und haben eine Größe zwischen 715 und 1.106 Quadratmetern. Möglich ist es, Einfamilienhäuser oder Doppelhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten zu bauen. Grundsätzlich ist eine eingeschossige Bauweise vorgesehen, je nach Einzelfall kann eine zweigeschossige Bauweise ausnahmsweise genehmigt werden. Dann ist allerdings eine Traufhöhe von maximal sieben Metern und eine Firsthöhe von maximal 8,5 Metern einzuhalten.

Eine „Win-win-Situation“ nannte Bernd Heinemann das, was in Hollenstede zur Entscheidung anstand. Ein verkaufsbereiter Grundstückseigentümer und ein Ort, der sich so lebhaft um die Gemeindentwicklung kümmere, seien ideale Voraussetzungen, um etwas gemeinsam zu entwickeln, so der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Bersenbrück.

Attraktivität der ländlichen Region

Auf „Null“ sei die Zahl der zur Verfügung stehenden Bauplätze in Hollenstede in letzter Zeit gesunken, betonte Bernhard Schulting. Umso mehr freue es ihn, das sich der Ort jetzt vergrößere. Er sei zwar in Hollenstede geboren und groß geworden, wenn das aber nicht so wäre, würde er in dem neuen Baugebiet durchaus sein Zuhause finden können, so Schulting.

Als Zeichen einer guten Dorfgemeinschaft wertete Bürgermeister Herbert Gans die Baulandentwicklung in Hollenstede. „Was hier entsteht, ist ein gutes Zeichen dafür, dass die ländliche Region liebens- und lebenswert ist“, so Gans.

Weitere 66 Baugrundstücke in Fürstenau geplant

Um der Baulandnachfrage nachkommen zu können, verfolge die Stadt Fürstenau zwei Strategien, erklärte Stadtdirektor Benno Trütken. Einerseits würden zur Nachverdichtung, Eigentümer unbebauter Grundstücke angeschrieben, um weitere Bauplätze auf den Markt zu bringen. Da die Baugebiete in der Kernstadt derzeit nahezu erschöpft seien, würden andererseits weitere Bauplätze geplant. So zum Beispiel im Baugebiet „Östlich der Konrad-Adenauer-Straße“, wo rund 66 neue Baugrundstücke entstehen sollen. Zudem seien in Schwagstorf noch 31 interessante Baugrundstücke frei, so Trütken.

Übrigens: Die Grundstücke in Hollenstede sind bei voller Erschließung zu einem Preis von rund 50 Euro pro Quadratmeter zu haben.


0 Kommentare