Für Schulradio und Aufnahmen IGS Fürstenau hat jetzt ein Tonstudio

Von Jürgen Schwietert

Stolz auf das Tonstudio sind Schüler und Lehrer der IGS Fürstenau. Zur Einweihung schaute auch Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (hinten Zweiter von rechts) vorbei. Foto: Jürgen SchwietertStolz auf das Tonstudio sind Schüler und Lehrer der IGS Fürstenau. Zur Einweihung schaute auch Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (hinten Zweiter von rechts) vorbei. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. In der Integrierten Gesamtschule (IGS) Fürstenau wurde jetzt nach langer Vorbereitungszeit und großer Unterstützung durch mehrere Institutionen ein Tonstudio eingerichtet.

Bei einer kleinen Einweihungsstunde mit Schülern, Lehrern und dem Fördervereinsvorsitzenden Johannes Fritze sowie Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken dankte Schulleiter Jürgen Sander allen Förderern.

„Radio war immer so ein Kindheitstraum von mir. Den habe ich mir erfüllen können, weil ich freier Mitarbeiter beim NDR war“, so Sander. „Jetzt seid ihr die Produzenten, die über die Medieninhalte bestimmen und Interviews führen und die entsprechenden Partner suchen könnt“, ermunterte Sander die Schüler zum Ausprobieren.

Durch das Studio könne den Schülern ganz praxisnah Medienkompetenz vermittelt werden, betonte Sander. Wie Medieninhalte entstehen, werde hier sowie in der von Tim Wagemester geleiteten Radio-AG erklärt. „Informationen einschätzen lernen, sich fragen, welche Quelle vertrauenswürdig ist und ähnliche Aufgaben gehören zur Medienkompetenz“, so der Schulleiter.

„Radio ist Sprach- und Zuhörförderung. Es ist toll, dass die IGS nun dieses Studio hat“, zeigte sich Jürgen Sander glücklich, „Schulradio zu machen ist immer auch die Möglichkeit, sich entsprechende Kompetenzen anzueignen. Man lernt das Sprechen in ein Mikrofon. Man kann die Artikulation üben.“ Demnächst können im Tonstudio Aufnahmearbeiten mit Gruppen aus der Schule aber auch außerhalb realisiert werden. Außerdem können Veranstaltungen aus der Schule über das Internet übertragen werden.

Sander dankte besonders Holger Isfort, der das Studio in Zusammenarbeit mit dem Dozenten Stefan Scheuerer von der Universität Vechta sowie mit dem Förderverein mit Johannes Fritze umgesetzt habe. Dafür, dass dieses Projekt gelungen sei, haben auch die Volksbank Fürstenau, die Kreissparkasse Fürstenau, der Fachbereich Arbeit, Wirtschaft, Technik, die Richter Möbelwerkstätten, der Malerbetrieb Fritze, die Firma Stöckel Fensterbau und der Molton-Markt Guido Roling gesorgt.

„Ohne die Schüler und ohne die Schulgemeinschaft kann man solch ein Projekt nicht stemmen. Wir haben mit ganz vielen Firmen kooperiert“, betonte Holger Isfort, verbunden mit einem Dank an alle Unterstützer.

Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken erklärte, dass die Lernatmosphäre durch die Neugestaltung dieses Raumes gesteigert werden konnte. Besonders schön sei es, wenn es ein Projekt ist, das gemeinsam realisiert werden kann. Solch ein Projekt habe positive Außenwirkungen, denn die Firmen würden daran erkennen, welch breites Lernspektrum in der IGS abgedeckt werde.

Bis alles fertig war, musste ordentlich angepackt werden. Das zuvor hier untergebrachte Büchereiarchiv musste weichen. Es wurden Trockenbauwände mit besonderer Schallisolierung eingezogen, verglast, gespachtelt und gestrichen sowie eine komplexe Technik eingebaut und optimiert.