Alexander Gomer und seine Farbkissen Farbschlacht bei „Die Höhle der Löwen“: Kein Investor für Fürstenauer

Farbe in die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ brachte der Fürstenauer Jungunternehmer Alexander Gomer. Foto: Vox, Bernd-Michael MaurerFarbe in die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ brachte der Fürstenauer Jungunternehmer Alexander Gomer. Foto: Vox, Bernd-Michael Maurer

Fürstenau. Der Fürstenauer Alexander Gomer hat bei der TV-Show „Die Höhle des Löwen“ keinen Investor für seine Farbkissenschlachten mit den von ihm selbst entwickelten Kornfettis gefunden. Trotzdem brachte der 26-jährige am Dienstagabend kräftig Farbe in die VOX-Sendung.

100000 Euro wollte Alexander Gomer und bot dafür zehn Prozent seiner Firmenanteile. Zu viel – lautet das ablehnende Urteil von Judith Williams, Jochen Schweizer, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen.

Zuvor hatten die fünf „Löwen“ allerdings reichlich Spaß damit, die Idee des Fürstenauers direkt im Fernsehstudio auszuprobieren. „Die bunteste und kreativste Kissenschlacht der Welt“, hatte Alexander Gomer versprochen, als er sein Konzept und sein Produkt in der Invest-Show „Die Höhle der Löwen“ vorstellte: Kissen gefüllt mit biologisch abbaubarem Farbpulver aus fast 100 Prozent Mais.

„Komm, wir hauen uns jetzt. Gib‘ mal zwei,die Judith kriegt jetzt einen“, forderte Frank Thelen seine Jurykollegen zur Kissenschlacht auf. Als er sich Frank Thelen ein rosa Kissen schnappt, protestiert Judith Williams: „Das muss aber zu meinem Outfit passen. Ich brauche eine andere Farbe.“

Die Löwen haben sichtlich Spaß bei der buten Kissenschlacht – nur Carsten Maschmeyer bleibt sitzen. „Meine Kollegen sind außer Rand und Band“, ruft Judith Williams, „jetzt ist Schluss.“

Als sich der Farbnebel lichtet wird es ernst – die potenziellen Investoren werden geschäftlich. Fünf Euro, so Alexander Gomer soll ein Farbkissen für den Endabnehmer kosten, drei Kissen für 12 Euro könnten auf Festivals angeboten werden. „Zu teuer“, so das skeptische Urteil der „Löwen“. „Ich hätte einen Vorschlag: Sie können noch ein bisschen am Geschmack arbeiten“, sagt Judith Williams. „Und am Geruch“, wirft Frank Thelen ein.

„Wir hatten gerade ein tolles Erlebnis. Und wir hatten auch Spaß“, findet Jochen Schweizer die Idee des Fürstenauers gut.

„Toll, dass du diese Nische mit den Farbpartys erkannt hast“, lobt Frank Thelen, „ich finde das auch lustig, aber das ist noch kein richtiges Unternehmen.“ 100000 Euro will er nicht geben. „Das ist kein Spielgeld mehr“, sagt Thelen und steigt aus.

Carsten Maschmeyer kann sich zwar vorstellen, dass „viele Partys neben den Events gehen“, aber auch er will nicht investieren.

„Da können sie gleich den Maler und Tapezierer mitanbieten. Wer macht das denn sauber“, ist auch Judith Williams skeptisch, „mein Mann würde mich umbringen, wenn ich mit der Idee käme.“

Von Ralf Dümmel und Jochen Schweizer gibt es ebenfalls lobende Worte, aber kein Geld. „Sie können es schaffen“, macht Jochen Schweizer dem Jungunternehmer aus Fürstenau Mut. „das, was funktionieren kann, ist eine eigene Partyline. Wenn die Kult wird, kann das abgehen – ¦aber ob das passieren wird, steht in den Sternen.“


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