Letzte Sitzung vor der Wahl Fürstenau: Jugendparlament spricht über Zuschüsse

Von Lisa Marie Heidemann

Die Jungparlamentarier aus der Samtgemeinde Fürstenau hoffen bei der Wahl zum neuen Jugendparlament auf eine gute Beteiligung – hier auf dem Bild mit Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (links) und Jugendpfleger Sebastian Cordes (Dritter von links). Foto: Lisa-Marie HeidemannDie Jungparlamentarier aus der Samtgemeinde Fürstenau hoffen bei der Wahl zum neuen Jugendparlament auf eine gute Beteiligung – hier auf dem Bild mit Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (links) und Jugendpfleger Sebastian Cordes (Dritter von links). Foto: Lisa-Marie Heidemann

lmh Fürstenau/Bippen/ Berge. Zum letzten Mal traf sich das Jugendparlament der Samtgemeinde Fürstenau in alter Konstellation. Viele Mitglieder verabschieden sich zum Ende dieser Legislaturperiode.

Im September steht vom 5. bis zum 11. September die Wahl der neuen Kandidaten an. 20 junge Leute zwischen 15 und 21 Jahren haben sich gemeldet, um sich für die 15 Sitze im Jugendparlament zu bewerben. Nun gelte es, in den nächsten Wochen an den Schulen die Schüler über die anstehenden Wahlen zu informieren, so die Vorsitzende des Jugendparlaments, Judith Hopster. Auch eine Briefwahl soll dieses Jahr ermöglicht werden, um wirklich alle Jugendlichen erreichen zu können.

Doch im Vordergrund stand nicht nur die Wahl, sondern auch der Rückblick auf die Berlinfahrt im Frühsommer. Eingeladen hatte Bundestagsabgeordneter André Berghegger. Die jungen Parlamentarier schauten sich die Hauptstadt und den Bundestag an. Und konnten sogar bei einer Sitzung im Bundestag dabei sein.

Pflasteine für Basketballplatz

Auch sonst war das Jugendparlament aktiv. Zum zweiten Mal organisierten die Parlamentarier eine Draisinenfahrt im Rahmen der Ferienspaßaktion. Und auch technisch gesehen rüstete das Jugendparlament auf. Nach dem eigenen Internetauftritt folgte nun auch ein Account bei Instagram. „Wir hoffen dadurch noch mehr Publikum zu erreichen“, so Judith Hopster. Auch Facebook soll weiterhin genutzt werden, wie zum Beispiel bei der Suche nach Pflastersteinen für den Basketballplatz in Fürstenau. Dieser lasse sich zurzeit überhaupt nicht gut bespielen. Daher sollen Steine für den nötigen Halt sorgen. „Wenn wir bei Facebook anfragen, werden bestimmt mehr Menschen aufmerksam, die vielleicht ihre Hilfe anbieten und noch Steine zu Hause liegen haben“, erklärte Franziska Beste.

Knapper Etat

Kurz vor Ende der Sitzung wurde noch ein Tagesordnungspunkt dazwischengeschoben, der unter den Mitgliedern für Debatten sorgte. Die KjG Fürstenau stellte einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für ihre Fahrt in einen Freizeitpark, doch um das allen Kindern zu ermöglichen, würde noch Geld fehlen. „Das Etat ist knapp und wird noch für die Plakate zur Wahl gebraucht“, wendete David Santel ein. Es sei besser, sich zunächst darauf zu konzentrieren. Außerdem habe das Jugendparlament der KjG in diesem Jahr schon einen Zuschuss bewährt.

Vor diesem Hintergrund diskutierte das Jugendparlament dann, ob nicht grundsätzlich für einen Verein oder Verband nur einmal im Jahr ein Zuschuss gewährt werden soll. Das Thema soll in der nächsten Sitzung nach der Wahl beraten werden.


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