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04.08.2016, 16:09 Uhr KOMMENTAR

Zur anstehenden Neuwahl des JuPa in Fürstenau: Den Älteren die Stirn bieten

Ein Kommentar von David Hausfeld


Die engagierten Jugendlichen des Jugendparlaments der Samtgemeinde Fürstenau besetzen vielleicht eines Tages auch die Stühle im Fürstenauer Schloss, dem Sitz der Samtgemeinde. Foto: Samtgemeinde FürstenauDie engagierten Jugendlichen des Jugendparlaments der Samtgemeinde Fürstenau besetzen vielleicht eines Tages auch die Stühle im Fürstenauer Schloss, dem Sitz der Samtgemeinde. Foto: Samtgemeinde Fürstenau

Fürstenau. Im September stehen die Wahlen zum vierten Jugendparlament (JuPa) der Samtgemeinde Fürstenau an. Ein Kommentar.

Passend zu den anstehenden Kommunalwahlen muss auch das Jugendparlament (JuPa) Fürstenau neue Parlamentarier wählen. Das ist eine Gelegenheit für kreative, unangepasste Köpfe und Querdenker, sich einzubringen und mitzugestalten.

Dass Jugendliche sich für öffentliche Belange und Kommunalpolitik interessieren und engagieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Das JuPa in Fürstenau schafft seit seiner Gründung vor sechs Jahren jedoch genau das.

Es sind seine Mitglieder, die vielleicht auch in naher Zukunft die Stühle in den Gemeinde- und Samtgemeinderäten der Region besetzen. Der große Vorteil jetzt: Noch sind die jungen Menschen unvoreingenommen und unschuldig, haben Muße und Energie, um die Dinge unkonventionell anzupacken.

Die Jungpolitiker können sich den Fühlern und Tentakeln der Parteien weitestgehend entziehen – noch. Das JuPa ist die Chance, sich auszuprobieren, zu lernen und zu fordern.

Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir eine interessierte, engagierte und aufgeweckte Jugend, die der älteren Generation die Stirn bietet. Bleibt zu hoffen, dass den Nachwuchspolitikern der Parteizirkus der „Großen“ noch lange erspart bleibt.


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