Märchenhaft Waldspielplatz in der Bippener Maiburg neu gestaltet

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Bippen. Das Märchenland liegt nur ein paar Gehminuten von Bippen entfernt – zumindest ein kleines märchenhaftes Fleckchen. Der neue Waldspielplatz im Herzen der Maiburg weckt jedenfalls den Anschein, als würden dort Elfen oder andere zauberhafte Wesen hausen.

20000 Euro hat es sich die Gemeinde Bippen kosten lassen, den Waldspielplatz in der Maiburg komplett neu zu errichten. Anstatt einfach Spielgeräte zu bestellen und von Mitarbeitern des Bauhofes aufstellen, zu lassen, hat die Gemeinde den Spielplatzgestalter und Pädagogen Helmut Hechtbauer aus Lingen beauftragt, einen Spielplatz zu konzipieren, der in die Umgebung passt.

Und so entstand nach den Ideen des Experten aus Lingen und nach Anregungen des Bippener Heimatvereins ein Spielplatz, der nicht nur Kinderherzen höherschlagen lässt. Hier können Mädchen und Jungen, umgeben von hohen Bäumen, an naturnahgestalteten Spielgeräten nach Herzenslust klettern, hangeln, balancieren, rutschen und schaukeln.

Alle Spielgeräte wurden aus Eichenstämmen errichtet. „Das Holz kommt aus der Region“, erklärt Bippens Bürgermeister Helmut Tolsdorf, „die Eichen kommen aus dem Pottebruch und aus Quakenbrück.“ In der Maiburg wurden die Stämme geschält, zugeschnitten und aufgestellt. Nur das Gerüst der Nestschaukel aus Robinienholz ist als Bausatz angeliefert worden.

Ein besonderer Blickfang ist das kleine Häuschen, aus dessen Fenster eine Rutsche hinunter führt. Aus dem Dach ragen fantasievoll verzierte Säulen. Und auch sonst sucht man auf dem Spielplatz klare Linien vergeblich. Stattdessen sind alle Stämme wunderbar geschwungen. Trotzdem erfüllen alle Spielgeräte selbstverständlich die DIN-Normen und Unfallverhütungsvorschriften. „Alle Fallhöhen wurden eingehalten“, betont Tolsdorf.

Nachdem die Gemeinde im vergangenen Jahr die Spielfläche am Dorfplatz mit neuen Spielgeräten ausgestattet hat, ist das neue Kleinod in der Maiburg der zweite große Spielplatz im Gemeindegebiet. „Früher haben wir viele kleine Splelplätze mit hohen Unterhaltungskosten, aber wenig Spielwert gehabt“, erklärt Tolsdorf, dass die Gemeinde stattdessen zwei oder drei größere Spielflächen errichten wolle, die auch Treffpunkte für Familien mit Kindern seien. „Kleinere Spielplätze sind nicht mit diesem Angebot zu vergleichen“, unterstreicht der stellvertretende Bürgermeister Dirk Imke.


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