Einblicke in die Bundespolitik JuPa Fürstenau und JuFo Nortrup in Berlin

Besuch im Bundestag: André Berghegger gab den Mitgliedern des Jugendparlaments Fürstenau und des Jugendforums Nortrup Einblicke in seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter Foto: JugendparlamentBesuch im Bundestag: André Berghegger gab den Mitgliedern des Jugendparlaments Fürstenau und des Jugendforums Nortrup Einblicke in seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter Foto: Jugendparlament

Fürstenau/Nortrup. Das Jugendparlament (JuPa) der Samtgemeinde Fürstenau und das Jugendforum (JuFo) Nortrup haben gemeinsam eine dreitägige Berlinfahrt unternommen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger hatte das Jugendparlament zu einer Besichtigung des Bundestages eingeladen. Da das JuPa bereits in der Vergangenheit mit dem JuFo Nortrup zusammenarbeitete und noch Plätze frei waren, konnten auch das JuFo Nortrup teilnehmen.

Nach der Ankunft in Berlin gab es ein gemeinsames Abendessen und eine kleine Besichtigung der Hauptstadt. „Ein bisschen Tourismus und Kultur darf bei einer solchen Fahrt natürlich nicht fehlen“,betonte Judith Hopster, Vorsitzende des Jugendparlaments Fürstenau.

Am zweiten Tag ging es ins Regierungsviertel. Nach einer Besichtigung des Paul-Löbe-Hauses und einem gemeinsamen Essen in der Besucherkantine des Bundestages durften die Politikinteressierten an einer Sitzung zum Thema „UN Nachhaltigkeit“ und „Reformieren des Urhebervertragsrechts“ teilnehmen. So konnten die Nachwuchspolitiker Einblicke in die Arbeit der großen Politiker bekommen.

Marco Bieler vom Jugendforum fragte in der anschließenden Diskussionsrunde mit André Berghegger, ob diese öffentlichen Sitzungen noch etwas an der Abstimmung verändern könnten oder ob das Thema schon abgeschlossen sei. „Die Themen werden bereits vorher in den Fachausschüssen beraten und so ein Meinungsbild der einzelnen politischen Gruppen gebildet. Anhand dieser vorherigen Diskussion wird dann entschieden, wie sich beispielsweise die Koalition über ein Thema äußert und abstimmt“, verwies Berghegger auf Parallelen zur Kommunalpolitik, „jeder Abgeordnete kann sich dort natürlich einbringen und seine Bedenken äußern, sodass man zu einem passenden Gesamtbild kommt. Die öffentliche Plenarsitzung dient dann hauptsächlich der Information des Volkes, da dieses über die Themen natürlich nicht so Bescheid weiß, wie das bei uns Politikern der Fall ist.“


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