Am 11. und 12. Juni 2016 Supermoto-Training erstmals im Fürsten Forest

Von Jürgen Schwietert

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Im Offroad-Bereich sind die Supermoto-Piloten auf sandigem Untergrund unterwegs, ehe es wieder auf die Asphaltstrecke geht. Foto: Jannik Zeiser/ArchivIm Offroad-Bereich sind die Supermoto-Piloten auf sandigem Untergrund unterwegs, ehe es wieder auf die Asphaltstrecke geht. Foto: Jannik Zeiser/Archiv

Fürstenau. Am Samstag, 11. Juni 2016, und Sonntag, 12. Juni 2016, geht es wieder rund im Fürsten Forest in Fürstenau. Von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr findet im Ferien- und Freizeitpark an der Pommernstraße ein Supermoto-Training statt.

Quads, Buggys oder Panzer – es gibt so einige interessante Gefährte, mit denen die Besucher im Fürsten Forrest ihre Runden drehen können. Und nun geben die Supermoto-Piloten auf dem ehemaligen Kasernengelände ihren Einstand. Veranstaltet wird das Trainingswochenende von Stefan Lamping aus Damme, der solch eine Veranstaltung seit zwei Jahren auch auf einem Firmengelände in Engter anbietet .

Supermoto wurde in den USA erfunden, als Straßenrennfahrer und Motocrosser gemeinsam den besten Fahrer ermitteln wollten. Daher wurde ein Parcours entworfen, auf dem die Piloten mit umgerüsteten Enduros oder Motocrossmaschinen sowohl im Gelände (Offroad) als auch auf befestigter Straße fahren.

Strecke ausgebessert

Die Strecke selber ist heute so aufgebaut, das 30 bis 40 Prozent Offroad und der Rest auf Asphalt- oder Betonbelag gefahren wird. Im Offroad sind Sprünge verbaut, auf dem Asphalt teilweise Schikanen. In den vergangenen Wochen waren die Streckenbauer im Fürsten Forest fleißig, um den Teilnehmern optimale Bedingungen zu bieten. Der Asphalt wurde ausgebessert und mit etwa 175 Tonnen Erde wurde der Offroad-Abschnitt gestaltet.

Bis zu 80 Fahrer aus ganz Deutschland werden in Fürstenau an den Start gehen. „Vom reinen Straßenfahrer, der mal Supermoto ausprobieren möchte, bis hin zum besten deutschen Fahrer, hatten wir bereits alles bei uns am Start stehen“, erklärt Stefan Lamping, „für den reinen Straßenfahrer haben wir eine Klasse ohne Offroad geschaffen. Jede 80er bis 690er Straßenmaschine ist hier mit am Start.“

Zuschauer dürfen kommen

Immer vertreten sind die Hobbyrennfahrer mit Maschinen von 85 ccm bis 450 ccm im 4-Takt-Bereich sowie bis zu 380 ccm im Zwei-Takt-Bereich. „In der Regel fahren wir in drei bis vier Gruppen zu je bis zu 25 Fahrer. Zuschauer sind willkommen. Wir legen unsere Veranstaltungen darauf aber nicht aus. Da Supermoto eine Rennsportart mit nahem Kontakt zum Fahrer und Renngeschehen ist, sind immer Zuschauer vor Ort. Auf die persönliche Sicherheit muss jeder Zuschauer selber achten“, betont Lamping.

Die meisten Fahrer trainieren in Fürstenau für die Deutsche Meisterschaft oder andere Cups. „Da auch die Rennsportszene Nachwuchs benötigt, haben wir auch eine Einsteigerklasse sowie die Klasse ohne Offroad, damit man sich schneller den Schritt zum Supermoto traut. Unsere Trainings sind in erster Linie Renntrainings“, so Lamping, der sich auch vorstellen kann, dass im Fürsten Forest in Zukunft auch Meisterschaftsläufe ausgetragen werden könnten. Die Bedingungen seien dort ideal. Für das erste Oktober-Wochenende ist bereits eine zweite Trainingsveranstaltung geplant.


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