Bewegung in der Geschäftswelt Neue Gewerbehalle an der B 214 in Fürstenau

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Fürstenau. In Fürstenau tut sich was. Im Gewerbegebiet Robert-Bosch-Ring wird das ehemalige Teppich-Discounter-Gebäude erneuert, so die Eigentümer. Für die Thomas-Philipps-Halle nebenan gebe es zudem erste Interessenten, wie die Stadt berichtet. Überdies gibt es für das Atos-Gebäude einen Nachnutzer.

Es war Ende März 2015, als die alte Teppich-Discounter-Halle bei einem Sturm stark beschädigt wurde. Besonders das Dach und teilweise auch die Räume im Inneren litten erheblich. Die Familie Landwehr hat sich deshalb nun entschlossen, die alte Halle abzureißen und eine neue zu bauen. Dies sei auch als „Investition in Fürstenaus Zukunft“ gedacht, so die Familie. Überdies biete der Standort – direkt an der B 214 gelegen – beste Voraussetzungen für eine Gewerbeansiedlung.

Die geplante Halle mit insgesamt 550 Quadratmetern sei als Ladenlokal mit Sozialräumen beziehungsweise auch als Werkstatt nutzbar, so die Familie weiter. Eine eigene Zufahrt mit Parkplätzen sei ebenfalls vorhanden. Baubeginn werde in etwa acht Wochen sein. Derzeit liefen Verhandlungen mit mehreren Interessenten. Weitere Bewerber könnten sich melden, so die Familie. Der Robert-Bosch-Ring sei das erste Gewerbegebiet in Fürstenau gewesen. Damit einher gehe eine relativ uneingeschränkte Nutzung, sodass an dieser Stelle wirtschaftlich ganz neue Perspektiven geschaffen werden könnten. Überdies frequentierten gut 10000 Autos pro Tag die Bundesstraße.

Ein China-Restaurant im Gewerbegebiet?

Der gewerbliche Standort besteht seit 1980. Bis 2008 war dort der Teppich-Discounter untergebracht, danach wurde die Halle zwischenzeitlich als Mode- und Möbelgeschäft genutzt.

Die Familie freut sich überdies darüber, dass es inzwischen auch im näheren und weiteren Umfeld geschäftliche Bewegung gibt. So vermarktet derzeit ein Immobilienunternehmen die alte Thomas-Philipps-Halle. Angeboten wird sie als möglicher Standort für ein großes China-Restaurant, das die Auto- und Lkw-Fahrer auf der B 214 anlocken soll. Ein erster Interessent hätte sich bereits gemeldet, wie Thomas Wagener von der Stadtverwaltung berichtet. Auch sei eine Nutzung für größere Veranstaltungen wie Hochzeiten möglich.

Bereits Geschichte ist der Leerstand in den ehemaligen Atos-Räumen . Nach einigen Zwischenspielen werde dort nun die Agravis einziehen und dort unter anderem Fendt-Trecker reparieren, so Thomas Wagener weiter. Auch ein Umbau sei geplant.


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