Land verwirft Überlegungen Fürstenau: Vorerst keine Flüchtlinge in „Fürsten Forest“

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Fürstenau. Das Land Niedersachsen sucht weiter mit Hochdruck nach neuen Unterkünften für Flüchtlinge. Im Zuge der Suche waren auch bislang leer stehende Immobilien im Osnabrücker Land ins Auge gefasst worden: ehemalige Kasernen-Gebäude auf dem Gelände des Freizeitparks Fürsten Forest in Fürstenau mit Platz für bis zu 500 Menschen.

Wie das Innenministerium in Hannover bestätigte, seien entsprechende Überlegungen aber mittlerweile wieder verworfen worden. Nach einer Lagebeurteilung, die unserer Redaktion vorliegt, stünden auf dem Gelände vier Gebäude mit jeweils Platz für 130 Menschen zur Verfügung.

Gebäude sanierungsbedürftig

Eine Besichtigung der Immobilien mit Vertretern des Innenministeriums hatte bereits stattgefunden. Der Einrichtung einer Notunterkunft stand offenbar der Sanierungsbedarf an einem Teil der Gebäude im Weg, sodass die Überlegungen wieder verworfen wurden.

Heute ein Freizeitpark

Der Freizeitpark befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Pommernkaserne in Fürstenau. Von 1959 bis 2007 waren hier Bundeswehr-Soldaten stationiert. Niederländische Investoren haben hier mittlerweile einen Freizeitpark errichtet. Besucher können unter anderem Panzer fahren. (Weiterlesen: So verabschiedete sich die Bundeswehr aus Fürstenau)

Mehr zur Flüchtlingsthematik auf www.noz.de/migration


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