4. November Bürgerversammlung Fürstenaus Innenstadt auf Vordermann bringen

Von Liesel Hoevermann

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Die Innenstadt Fürstenau soll wieder auf Vordermann gebracht werden. Foto/Archiv: Jürgen SchwietertDie Innenstadt Fürstenau soll wieder auf Vordermann gebracht werden. Foto/Archiv: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Der Ausschuss Planen, Bauen und Umwelt der Stadt Fürstenau hat dem Antrag auf Städtebauförderung für das Sanierungsgebiet „Altstadt Fürstenau“ zugestimmt. Die Gesamtkosten für das Aufbereiten der Antragsunterlagen betragen 15325 Euro.

Bereits 2007 war ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet und 2008 vorbereitende Untersuchungen in Auftrag gegeben worden. Auf dieser Basis hat die Verwaltung nun die Pläne überarbeiten und aktualisieren lassen, damit sie als Grundlage für einen Antrag auf Städtebauförderung dienen können. Kay Greiner, Projektleiter bei der BauBeCon, erläuterte den Ausschussmitgliedern die grundsätzlichen Überlegungen. Demnach sind für dieses Projekt „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ insgesamt 3,9 Millionen Euro aufzubringen, die zu je einem Drittel von Stadt, Land und Bund finanziert werden. Der Anteil von Fürstenau als finanzschwacher Kommune kann durch zusätzliche Fördermittel womöglich auf 20 Prozent reduziert werden, ein positiver Bescheid sei voraussichtlich im Mai 2016 zu erwarten. Darüber würde sich insbesondere die Werbegemeinschaft freuen. Sie hatte in der vergangenen Wochen wegen des Zustandes der Innenstadt Alarm geschlagen.

Sanierungsgebiet umfasst neun Hektar

Anschließend definierte Matthias Desmarowitz vom Ingenieurbüro IPW Wallenhorst die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen. Danach soll nur noch ein Gebiet von 9,06 Hektar, also der Kern der Innenstadt in das Sanierungskonzept aufgenommen werden. Die 2008 untersuchte Fläche umfasste noch 14 Hektar. Die Untersuchungsergebnisse von damals gehen aber nicht verloren und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder relevant werden, wie es in der Sitzung hieß. Schwerpunkte der aktuellen Sanierungsplanung sind das Management leer stehender Gebäude und Baulücken, die Verkehrssituation für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer sowie der Bewahrung der historischen Stadtstruktur als Trumpf für den Tourismus.

Bürgerversammlung am 4. November

Am 4. November wird es zu diesem Thema eine Bürgerversammlung geben. Parallel sollen erste Erörterungen mit Eigentümern zentraler Grundstücke stattfinden, die Beteiligung öffentlicher Aufgabenträger findet ebenfalls zwischen Oktober und November statt. Obwohl Rathäuser generell nicht in das Förderprojekt einbezogen werden können, soll die Schlossanlage als solches dennoch Beachtung finden, war sich der Ausschuss einig.


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