„Jahreszeiten“ besteht ein Jahr Ein bisschen Großstadt-Flair für Fürstenau

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Frisch abgefüllt werden die Essige und Öle im „Jahreszeiten“ von Kay-Ute Hallen (links) und Margreth van der Meer. Foto: Peter SelterFrisch abgefüllt werden die Essige und Öle im „Jahreszeiten“ von Kay-Ute Hallen (links) und Margreth van der Meer. Foto: Peter Selter

Fürstenau. Erst war es nur eine Idee, jetzt ist das erste Jahr bereits erfolgreich gelaufen. Das Geschäft „Jahreszeiten“ ist im Herzen der Stadt Fürstenau angekommen. „Wir sind zufrieden, das Angebot wird gut angenommen“, sagt Margreth van der Meer. Unterstützt wurde sie von Anfang an durch Kay-Ute Hallen, die seit Juli auch Geschäftspartnerin ist.

Es ist eine Entwicklung, über die sich jede Städteplanung freut: Aus den eigenen Reihen macht sich jemand auf den Weg und baut ein neues Angebot in der Innenstadt auf. Dabei wollen Margreth van der Meer und Kay-Ute Hallen mehr als nur frisches Gemüse und Lebensmittel anbieten. Es gehe auch darum, ein bisschen „Großstadt-Flair“ in die Stadt zu bringen.

Gemüse und mehr im Angebot

Regionales Gemüse aus biologischem Anbau vom Hof Vaal aus Schapen, feine Öle, Essige, Liköre, ausgefallene Geschenkartikel und dazu ein nettes Gespräch bringen ein tolles Lebensgefühl nach Fürstenau, sind sich die Geschäftspartnerinnen sicher.

Margreth van der Meer ist den Menschen in Fürstenau seit Jahren mit ihrem Spargelhof und dem Stand auf dem Fürstenauer Wochenmarkt bekannt. Die gebürtige Niederländerin, die seit
35 Jahren in Settrup lebt, war sich schnell mit Carola Paeßens, der Eigentümerin des Hauses an der Großen Straße in Fürstenau, einig. „Da stimmte die Chemie, Carola war sicher auch froh über eine Nachfolgerin ihres Ladens, so Margreth van der Meer. Über Jahrzehnte gehörte das Geschäft „Haverkamps Carola“ mit hochwertigen Artikeln rund um Haushalt und Accessoires zu den Angeboten der Innenstadt.

Kay-Ute Hallen nun Geschäftspartnerin in Margreth van der Meer

Kay-Ute Hallen ist eigentlich Heilpraktikerin und Musiklehrerin. Sie lebte viele Jahre in Hamburg und ist letztlich wegen der Pflege einer nahestehenden Freundin nach Fürstenau gekommen. „Ich schätze vor allem das freundliche Miteinander in der Großen Straße“, betont sie. Und genauso zeigt es sich: Während des Gesprächs kommt kurz die Inhaberin der benachbarten „Schatzkiste“ vorbei, um sich einen Milchcafé zu holen. Mit einem Lächeln wünscht sie noch einen schönen Tag und gute Geschäfte.

Sie wollen sich absetzen von der üblichen Massenware und dem Mainstream – eine persönliche Note zu verwirklichen sei ihnen eine Herzensangelegenheit. „Die tollen Geschenkkörbe und auch das kreative Verpacken von netten Kleinigkeiten, auch für Firmen, machen das Geschäft so besonders“, sagen die Inhaberinnen.

Freitagsmittags ist Suppentag

Und Freitagmittag ist Suppentag – nach den Sommerferien gibt es wieder eine der bekannten frisch zubereiteten Suppen. Das Angebot erfreue sich zunehmender Beliebtheit. Da es bereits viele „Suppenstammgäste“ gebe, werde gebeten, die Portionen möglichst vorzubestellen. Zum weiteren Angebot zählen auch die „Öl-Essig-Abende“. Dabei gehe es darum, sich in die „Welt der Gaumenfreuden“ entführen zu lassen, erklärt Kay-Ute Hallen.

Das „Jahreszeiten“ entwickele sich Schritt für Schritt weiter, betonen Kay-Ute Hallen und Margreth van der Meer. Und das ist gut für die Stadt Fürstenau.

Geschäftszeiten: Das „Jahreszeiten“ ist durchgehend von Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und an Samstagen von 9 bis 13 Uhr geöffnet.


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