Gija zieht sich zurück Deula übernimmt Jugendwerstatt in Fürstenau

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Das war einmal: Die Deula übernimmt die Jugendwerkstatt in Fürstenau von der Gija. Foto: Jürgen SchwietertDas war einmal: Die Deula übernimmt die Jugendwerkstatt in Fürstenau von der Gija. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Die Deula aus Freren wird in Fürstenau die Jugendwerkstatt in der 1912-Schule an der Bahnhofstraße übernehmen und somit den Standort erhalten. Bisher war die gemeinnützige Initiative Jugendarbeit (Gija) federführend tätig.

Wie Stadtdirektor Benno Trütken mitteilte, habe die Gija mit Ende der EU-Förderperiode die Arbeit eingestellt. Der Grund dafür sei, dass es geänderte pädagogische Vorgaben und Richtlinien für die neue Förderperiode gebe. Vor diesem Hintergrund und auch mit Blick auf die personellen Voraussetzungen habe die Gija dann darauf verzichtet, sich ein weiteres Mal zu bewerben.

Die Deula sei inzwischen vom Landkreis Osnabrück als Träger der Jugendhilfe anerkannt worden, so Benno Trütken weiter. Auch sei der sogenannte „vorzeitige Maßnahmenbeginn“ von der zuständigen N-Bank genehmigt worden, sodass es nun reibungslos mit der Jugendwerkstatt weitergehen könne.

Die Deula in Freren hat ihren Ursprung im landwirtschaftlichen Bereich. Die Abkürzung steht für „Deutsche Lehranstalt für Agrartechik“. Inzwischen hat sich die Deula aber zu einem Zentrum für Qualifizierung und Weiterbildung mit Schwerpunkt im gewerblich-technischen Bereich entwickelt. Das Spektrum reicht von Lehrgängen für Berufskraftfahrer bis hin zu Motorsägenlehrgängen.


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