Verantwortliche ziehen Fazit Maikirmes in Fürstenau weiter verbessern

Von Jürgen Schwietert

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Die Maikirmes zog in diesem Jahr dank eines verbesserten Angebotes wieder mehr Gäste an. Foto: Jürgen Schwietert.Die Maikirmes zog in diesem Jahr dank eines verbesserten Angebotes wieder mehr Gäste an. Foto: Jürgen Schwietert.

Fürstenau. Die neukonzeptionierte Maikirmes in Fürstenau liegt einige Wochen zurück – Zeit, Bilanz zu ziehen. Schausteller und Mitglieder der Stadtverwaltung sowie des Stadtrates setzten sich deshalb mit Bürgermeister Herbert Gans zusammen, um zu besprechen, was gut war, und was weiter verbessert werden muss, damit die Maikirmes in Fürstenau eine Zukunft hat.

Das positive Ergebnis vorweg: Die Stadt Fürstenau und auch die Schausteller waren mit der Maikirmes 2015 durchaus zufrieden. Die Zahl der Besucher habe aufgrund des erweiterten Angebots deutlich gesteigert werden können. So war bei den Fahrgeschäften „Wilde Maus“ neu dabei. Ein besonderer Höhepunkt der Maikirmes war die Verlosung. Sie zog zahlreiche Gäste auf den Pferdemarkt – dem zentralen Punkt der Kirmes. Lediglich die laute Musik dort habe gestört, hieß es. Wie Schausteller Rainer Hortmeyer erwiderte, gebe es hier die Möglichkeit, die Geräuschkulisse zu reduzierten.

Ein Anziehungspunkt war auch das Feuerwerk am Samstagabend. Hier allerdings den richtigen Zeitpunkt zu finden, sei schwierig. Werde es zu früh abgebrannt, wirke es nicht. Werde es zu spät abgebrannt, seien vor allem die Familien mit kleineren Kindern schon auf dem Weg nach Hause, bedauerten die Teilnehmer der Runde.

Auch der Trödelmarkt am Sonntag stieß auf Resonanz. Es war viel los auf der Burgstraße von der Einmündung bis hin zu Husteden Ecke. Sinnvoll wäre aber eine Verbindung des durch ein Fahrgeschäft und Zugmaschinen unterbrochenen Marktbereiches, hieß es. Dieses Problem werde ebenfalls geklärt. Erschwerend sei die Baustelle auf der Bundesstraße hinzugekommen. Ein weiterer Vorteil könne auch die Öffnung der Geschäfte am Sonntag sein. Aus der Diskussion heraus ergab sich überdies, dass der Montag – als Familientag konzipiert – weiter aufgewertet werden soll.

Schließlich entwickelte sich noch eine Diskussion rund um den Kirmestermin im kommenden Jahr. Es wird wohl auf das Wochenende 30. April sowie 1. und 2. Mai hinauslaufen, um Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen in der Kommune möglichst zu verhindern. Einigkeit bestand darin, dass Angebot noch weiter zu verbessern, wie Jan Bojer und Thomas Wagener von Verwaltung abschließend betonten. Anregungen würden gerne angenommen.

„Den Ablauf der Kirmes fand ich in diesem Jahr wesentlich besser“, betonte zudem Matthias Wübbel. Er formulierte damit das, was alle Verantwortlichen ebenfalls so empfanden.


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