Fünf Jahre Wandergeselle Hendrik Schengber zurück in Schwagstorf

Von Jürgen Schwietert

Hendrik Schengber hat seine Heimat wieder erreicht. Foto: Erika SchwietertHendrik Schengber hat seine Heimat wieder erreicht. Foto: Erika Schwietert

Schwagstorf. Der Zimmermann Hendrik Schengber ist wieder zurück in der Heimat. Nach etwa fünf Jahren auf der Walz erreichte er kürzlich wieder seinen Wohnort, der für ihn seit seinem Aufbruch tabu war. Auf den letzten Kilometern seiner Wanderschaft wurde er von seinem Bruder Dennis, von dem Mecklenburger Götz Michaelis und dem Schweizer Pascal Schmidt sowie einer kleinen Gruppe von Wandergesellen begleitet.

Die Schwagstorfer, Freunde und Familie bereiteten dem Weitgereisten einen großen Empfang. Eigens wurde ein Ortsschild auf einem Sprunghindernis montiert und das Ortsteilschild Stönneberg darunter angebracht. Das Ganze wurde auf einer Wiese im Baugebiet Apfelbaumland montiert, denn der Geselle sollte seine Heimat mit einem Sprung über das Ortsschild erreichen. Leider gab es dabei kleine Probleme.

Aus dem Sprung wurde aufgrund einer Malaise nichts. Deshalb sollte wenigstens das Ortsschild überklettert werden. Beim Überklettern der Konstruktion stürzte diese in sich zusammen und begrub den Heimreisenden und weitere Gäste. Passiert ist dabei zum Glück aber nichts. Und so wurde das Ganze mit Humor genommen. Die Willkommensfeier vor Ort ging mit zahlreichen Gästen somit fast ungestört weiter. Schengber, seine Mitwanderer und die Gäste feierten ohne Unterbrechung eine glückliche Heimkehr. Ganz so lange aber wird der Wandergeselle nicht in Schwagstorf bleiben. Seine Familie wohnt inzwischen in Meppen. , und Hendrik Schengber ist mit einer Hamburgerin liiert. In der Großstadt hat er eine Arbeitsstelle gefunden und wird dort demnächst seinen Lebensmittelpunkt haben. Zuvor aber klang der Abend mit einem großen Fest in der Schützenhalle in Klein Bokern aus. Dabei wurden zahlreiche Geschichten und Begebenheiten aus den Wanderjahren lebendig.