Aktion „Wir fürs Freibad“ Fürstenau zeigt ein Herz für Warmduscher

Von Jürgen Schwietert

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Bei einem kleinen Festakt mit zahlreichen Gästen wurden die neuen Duschen im Fürstenauer Freibad der Öffentlichkeit übergeben.Foto: Jürgen SchwietertBei einem kleinen Festakt mit zahlreichen Gästen wurden die neuen Duschen im Fürstenauer Freibad der Öffentlichkeit übergeben.Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Die Duschanlagen im Freibad in Fürstenau sind trotz eines engen Zeitplanes pünktlich zur Freibadsaison fertig geworden.

jesc Fürstenau. Die Duschanlagen im Freibad in Fürstenau sind trotz eines engen Zeitplanes pünktlich zur Freibadesaison fertig geworden. Jetzt wurden sie bei einem kleinen Festakt der Öffentlichkeit übergeben. Die Redner würdigten übereinstimmend die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer und dankten für die Spenden. Etwas mehr als 25000 Euro sind zusammengekommen und deckten somit die Kosten fast passgenau ab.

„Die Duschanlagen sind gut geworden. Die Aktion,Wir fürs Freibad‘ hat sich bezahlt gemacht“, betonte Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken. Die Aktion habe dem Freibad ebenso geholfen wie der finanzschwachen Samtgemeinde, so der Samtgemeindebürgermeister. Die Frühschwimmer, aber auch die Kinder und Jugendlichen können jetzt zügig duschen und müssen nicht in der Kälte bibbern.

Vier Duschkabinen und die Umkleideräume wurden neu gestaltet. Sie sind auch für Mobilitätseingeschränkte bequem nutzbar. Der Bereich musste zuvor entkernt werden und wurde von Grund auf neu aufgebaut. Trütken dankte besonders der DLRG, die sich hier sehr engagiert und die Arbeiten koordiniert habe. In Bezug auf deren Engagement meinte er: „Wir brauchen in Fürstenau keinen Förderverein für das Freibad“.

Walter Möller, Vorsitzender der DLRG, dankte besonders dem Koordinatorenteam mit Gert Hustede, Rainer Reuter und Birgit Möller. Diese drei hatten die Idee, die mangelhafte Situation vor Ort zu verbessern. Sie haben sie mit Unterstützung und viel Engagement realisiert. Aufgrund steigender Besucherzahlen habe sich die Investition hier schon gelohnt. Und obendrein betonte Möller, mit der Aktion den Zusammenhalt in der Gemeinde und zwischen den Vereinen gefördert zu haben.

Auf das detaillierte Zahlenwerk ging Gert Hustede ein. Sein Dank galt auch den vielen Kleinspendern. „Die DLRG hat die Aktion koordiniert und mit eigenen Mitteln zur Finanzierung beigetragen“, informierte er. Bei einer Vergabe wären Kosten in Höhe von 38000 Euro angefallen. Durch Material- und Arbeitszeitspenden wurden 15000 Euro eingespart. Auch musste im Bereich der Wärmegewinnung investiert werden, um jederzeit ausreichend warmes Wasser für vier Duschen zur Verfügung zu haben. Alle Gäste waren sich einig. Es war eine rundum gelungene Sache.


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