Feierstunde Straßenmeisterei Fürstenau verabschiedet Finke

Von Jürgen Schwietert

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Ein besonderer Moment: Cord Lüesse, Ursula von Otte und Kerstin Winkeler verabschiedeten August Finke (von links) nach 47 Jahren bei der Straßenmeisterei in den verdienten Ruhestand. Mit von der Partie war die gesamte Belegschaft.

            

              
              Foto: Jürgen SchwietertEin besonderer Moment: Cord Lüesse, Ursula von Otte und Kerstin Winkeler verabschiedeten August Finke (von links) nach 47 Jahren bei der Straßenmeisterei in den verdienten Ruhestand. Mit von der Partie war die gesamte Belegschaft. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Das war es also: In einer Feierstunde ist der technische Leiter der Straßenmeisterei Fürstenau, August Finke, in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden. Der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück, Cord Lüesse, würdigte seine Verdienste.

Im Kreis der ehemaligen und aktiven Mitarbeiter der Straßenmeisterei ging Cord Lüesse auf den Lebensweg des engagierten Mitarbeiters ein. „Wir lassen Herrn Finke ungern gehen. Sein 50-jähriges Dienstjubiläum hätten wir noch gut hinbekommen. Letztendlich sind es 47 Dienstjahre geworden“, so Cord Lüesse. Er wünschte dem scheidenden Mitarbeiter, dass er seinen Ruhestand genießen könne.

August Finke wurde in Schlichthorst geboren, ging in Engelern zur Volks- und in Merzen zur Mittelschule. 1967 bewarb er sich bei der Straßenmeisterei und fing dort am 1. Februar 1968 als Hilfsarbeiter an, wie es damals hieß. Nach erfolgreich absolvierter Probezeit wurde er Landesstraßenwärteranwärter; nach abgeschlossener Ausbildung Landesstraßenwärter. Am 3. Mai 1973 – das erforderliche 21. Lebensjahr war inzwischen erreicht – legte er seine Prüfung mit Erfolg ab.

Mit Blick in die Personalakte hob Cord Lüesse hervor, dass August Finke stets sehr verantwortungsbewusst gewesen sei. Zudem habe er sich regelmäßig fortgebildet. Das Engagement trug Früchte. Zum 1. April 1998 wurde August Finke technischer Leiter. Bereits ab 1994 hatte er diese Aufgabe in Vertretung des damaligen Leiters gemeistert.

„Über 47 Jahre bei einem Arbeitgeber. Das schaffen nicht viele“, so Cord Lüesse. Nun verliere er einen Mitarbeiter mit einem enormen Wissensstand. Er dankte dem scheidenden Mitarbeiter im Namen des Geschäftsbereichs Osnabrück ebenso wie im Namen der Kollegen vor Ort. „Sie sind ein Urgestein der Straßenmeisterei Fürstenau“, betonte Cord Lüesse. Für die Kollegen vor Ort verabschiedete Ursula von Otte, für den Personalrat Johannes Brüggemann den künftigen Ruheständler.


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