Interview mit Frederik Gohmann Fürstenauer Jugendparlament konstituiert sich

Von Nicole Weymann

Frederik Gohmann war Vorsitzender des Jugendparlamentes in der Samtgemeinde Fürstenau. Foto: Nicole WeymannFrederik Gohmann war Vorsitzender des Jugendparlamentes in der Samtgemeinde Fürstenau. Foto: Nicole Weymann

Fürstenau.Am Freitag, 14. November, konstituiert sich das Jugendparlament der Samtgemeinde Fürstenau neu. Die 15 Mitglieder des 2010 eingerichteten Gremiums vertreten als Sprachrohr die Interessen der Jugendlichen. Frederik Gohmann, Vorsitzender und Gründungsmitglied, scheidet nun aus dem Amt. Ein Gespräch zum Abschied.

Herr Gohmann, vielleicht sagen Sie zunächst noch einmal, was das Jugendparlament macht und mit wem es zusammenarbeitet?

Wir arbeiten sowohl mit dem Samtgemeinderat Fürstenau als auch den Gemeinderäten zusammen, und ich muss sagen, das funktioniert super. Außerdem suchen wir über Jugendorganisationen wie den neuen Jugendtreff in Berge und den Kuhlhoff in Bippen Kontakt zu den Jugendlichen vor Ort, um zu erfahren, was sie sich vom Rat wünschen. Momentan besteht unser Vorstand leider nur aus Fürstenauern. Da muss man aufpassen, dass man Berge und Bippen nicht aus dem Blick verliert.

Wie sieht denn Ihre Bilanz der vergangenen vier Jahre Arbeit des Jugendparlaments aus?

Es gibt natürlich immer Stellen, an denen man sich mehr vorgenommen hatte, als man dann geschafft hat, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit unseren Projekten und Leistungen. Wir haben zum Beispiel den Bau der Skateranlagen in Fürstenau und Bippen initiiert und den Jugendtreff in Berge. Wir haben bei den Kommunalwahlen Podiumsdiskussionen organisiert, die enorm gut besucht waren, und wir durften vergangenen Sommer den Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue besuchen. Das war schon ein Highlight.

Warten auf Ihre Nachfolger besondere Aufgaben?

Nein, meine Nachfolger sollen ihr eigenes Ding machen. Die müssen für sich herausfinden, was geht und was nicht, und eigene Erfahrungen machen. Es wäre schön, wenn sie die Initiative des Dachverbandes für Jugendparlamente weiter vorantreiben und die Podiumsdiskussionen vor den Wahlen beibehalten würden. Aber auch das müssen sie selbst entscheiden.

Eine letzte Frage: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Zunächst einmal studiere ich Jura, zurzeit im dritten Semester. Ich bin aber auch weiterhin politisch aktiv, zum Beispiel in den Jugend- und Kulturausschüssen der Gemeinde und Samtgemeinde Fürstenau. Und bei den nächsten Kommunalwahlen werde ich mich auch engagieren.