Gottesdienst Umgebaute Kapelle in Schwagstorf gesegnet

Von Jürgen Schwietert

Die umgebaute Friedhofskapelle in Schwagstorf ist in Gegenwart von vielen Gästen am Wochenende ihrer Bestimmung übergeben worden. Foto: Jürgen SchwietertDie umgebaute Friedhofskapelle in Schwagstorf ist in Gegenwart von vielen Gästen am Wochenende ihrer Bestimmung übergeben worden. Foto: Jürgen Schwietert

Schwagstorf. Mit einem Segnungsgottesdienst ist die umgebaute Friedhofskapelle in Schwagstorf neben der Kirche St. Bartholomäus ihrer Bestimmung übergeben worden. Mehrere 100 Gäste waren mit von der Partie.

Den Gottesdienst hielt Pfarrer Hubert Schütte unter Mitwirkung von Gemeindegliedern ab. Die Kapelle sei nach christlichem Verständnis keine Trauerhalle. Sie sei Haus Gottes. „Hier ist die Leiter des Himmels. Sie verbindet den Ort, an dem Gott wohnt, mit den Menschen“, so Hubert Schütte. In der Friedhofskapelle würden das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Am Ende des Weges erwarte ein gewissermaßen entschwebender Christus die Gläubigen. Und so führe die Leiter auch von ganz tief unten nach hoch oben.

Nach einem Lied aus dem Gotteslob dankte Hubert Schütte allen, die am gelungenen Bauwerk mitgewirkt haben. Für die Planung, Begleitung und Bauleitung war Helmut Athmer zuständig. Die Arbeiten gingen unter der Regie von Paul Knese und Heinz Unfeld über die Bühne. Ein besonderes Dankeschön galt auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Rita Athmer und den Ordensschwestern des Marienstifts. Sie stellten für die Zeit der Umbauarbeiten ihre Kapelle zur Verfügung.

Die Segnung des Gebäudes schloss sich an, bevor der Pfarrer zum Abschluss die Gemeinde dazu einlud, im Anschluss an den Auszug aus der Seitentür hin zum Friedhofskreuz die eigenen Familiengrabstätten zu segnen.