Auf Dankernsee im Slalom vorn Fürstenauer Simon Hermann ist Weltmeister

Auf dem Dankernsee bei Haren (Emsland) sicherte sich der gebürtige Fürstenauer Simon Herrmann den Weltmeistertitel im Slalom. Foto: Werner ScholzAuf dem Dankernsee bei Haren (Emsland) sicherte sich der gebürtige Fürstenauer Simon Herrmann den Weltmeistertitel im Slalom. Foto: Werner Scholz

dkr/jp Rieste/Haren. Für die einzige deutsche Goldmedaille sorgte bei den Weltmeisterschaften im Wasserskilaufen der gebürtige Fürstenauer Simon Herrmann im Slalom. Ansonsten dominierten zumeist Athleten aus osteuropäischen Ländern das Geschehen auf dem Dankernsee bei Haren.

Der derzeit in Süddeutschland beheimatete Wasserskiläufer gewann vor dem Israeli Or Shinuk und Robert Pugstaller aus Österreich. Während die Konkurrenz im Finale patzte, stellte Herrmann, der sich eigentlich nicht viel ausgerechnet hatte, seine Nervenstärke unter Beweis. Bei den Frauen musste Titelverteidigerin Jana Wittenbrock aus Deutschland Pugstallers Landsmännin Bianca Schall den Vortritt lassen. Bronze ging an Nadine Schall (Österreich).

Ausgezeichnet schlug sich auch der 19-jährige Marius Schimanski, der in den letzten Monaten fleißig auf dem Alfsee für die WM trainiert hatte. Er belegte in der Kombination einen ausgezeichneten vierten Platz.

Aus Weißrussland kamen die Sieger im Trickski: Julia Meier-Gromyko, die über mehrere Jahre auch für den WSC Rieste an den Start ging, entschied den Frauenwettbewerb vor Maria Meliakova (Weißrussland) und Tatiana Churakova (Russland). Bei den Männern triumphierte Aliaksandr Isayeu vor dem Slowaken Alexander Vasco und seinem Landsmann Artsiom Marozau. Für Simon Herrmann reichte es in dieser Disziplin nicht zu vorderen Plätzen.